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Celle Ortsteile Tauchen im Winter: Eisiger „Kick“ in der Aller
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Tauchen im Winter: Eisiger „Kick“ in der Aller
16:31 13.02.2012
Hilliger von Thiele beim baden in der Aller Quelle: Peter M¸ller
Celle

„Dann mache ich mit dem Spaten ein Loch, und steige vorsichtig ein. Meistens arbeite ich schon am vorherigen Abend vor“, sagt Hilliger von Thile.

Während er im Sommer von Ufer zu Ufer schwimmt, bleibe ihm im starken Winter aufgrund des Eises nur ein kurzer Tauchgang von ungefähr einer Minute. „Das wirkt belebend auf den Kreislauf und fördert die Durchblutung“, hat der ehemalige Flug-Kapitän schon positive Auswirkungen bemerkt. „In diesem Jahr hatte ich zudem noch keine Erkältung.“ Allerdings müsse er sich an der Einstiegsleiter immer gut festhalten: „Sonst lande ich noch im Wehr“, beschreibt er das Risiko bei der Strömung.

Für Hilliger zu Thile ist der kurze Badegang schon zur Routine geworden: 2007 zog er von Nienhagen in die Fritzenwiese und konnte es sich nach eigener Aussage „nicht entgehen lassen, die Aller zu ignorieren.“ Er startete im Frühjahr 2009 mit dem Allerschwimmen und wagte sich daraufhin auch im Winter in das Eiswasser. Zu Beginn noch von der Kälte geschockt, mache sie ihm aufgrund der täglichen Badetradition nichts mehr aus, gebe ihm aber weiterhin einen „Kick“. „Bis auf die Tage, an denen ich nicht in Celle war, habe ich jeden Morgen in der Aller gebadet“, so der weitgereiste ehemalige Kapitän stolz. „Hier finde ich meine Ruhe.“

Auch sonst war und ist der Rentner dem Sport verbunden: Noch vor wenigen Tagen spielte er Eishockey auf den Dammaschwiesen. Zudem ist er passionierter Golfspieler. Das Tennisspielen hat er vor kurzer Zeit aufgegeben.

Doch sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Allerschwimmen und „dem guten Gefühl danach“ wie er sagt. Nach vollbrachter Erfrischung freut er sich dann auf die Belohnung: Eine warme Dusche und eine heiße Tasse Tee. (bat)

Während er im Sommer von Ufer zu Ufer schwimmt, bleibe ihm im starken Winter aufgrund des Eises nur ein kurzer Tauchgang von ungefähr einer Minute. „Das wirkt belebend auf den Kreislauf und fördert die Durchblutung“, hat der ehemalige Flug-Kapitän schon positive Auswirkungen bemerkt. „In diesem Jahr hatte ich zudem noch keine Erkältung.“ Allerdings müsse er sich an der Einstiegsleiter immer gut festhalten: „Sonst lande ich noch im Wehr“, beschreibt er das Risiko bei der Strömung.

Für Hilliger zu Thile ist der kurze Badegang schon zur Routine geworden: 2007 zog er von Nienhagen in die Fritzenwiese und konnte es sich nach eigener Aussage „nicht entgehen lassen, die Aller zu ignorieren.“ Er startete im Frühjahr 2009 mit dem Allerschwimmen und wagte sich daraufhin auch im Winter in das Eiswasser. Zu Beginn noch von der Kälte geschockt, mache sie ihm aufgrund der täglichen Badetradition nichts mehr aus, gebe ihm aber weiterhin einen „Kick“. „Bis auf die Tage, an denen ich nicht in Celle war, habe ich jeden Morgen in der Aller gebadet“, so der weitgereiste ehemalige Kapitän stolz. "Hier finde ich meine Ruhe."

Auch sonst war und ist der Rentner dem Sport verbunden: Noch vor wenigen Tagen spielte er Eishockey auf den Damaschwiesen. Zudem ist er passionierter Golfspieler. Das Tennisspielen hat er vor kurzer Zeit aufgegeben.

Doch sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Allerschwimmen und „dem guten Gefühl danach“ wie er sagt. Seitdem er seine Tradition pflegt, hat er bisher nur damit ausgesetzt, wenn er nicht in Celle war. Nach vollbrachter Erfrischung freut er sich dann auf die Belohnung: Eine warme Dusche und eine heiße Tasse Tee. (bat)

Von Andre Batistic