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Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Vom Rallye-Fahrer zum Oldtimer-Fan
14:33 08.06.2018
Mit seinem Opel Ascona hat Wilfried Renner schon an einigen Oldtimer-Rallyes teilgenommen. Quelle: Hanna Pralle
Celle

Der Vorbesitzer Enno Czibura gab seinen Oldtimer schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen an seinen Teamkollegen ab. „Das erste Mal habe ich den Opel mit Czibura zusammen in Trittau in Schleswig-Holstein bei einer Rallye gesehen“, erzählt Renner. Damals stand der Wagen allerdings noch im Schauraum. Czibura war genauso angetan von dem Auto und kaufte diesen schließlich später. Heute führt Renner ihn regelmäßig zu Veranstaltungen aus. Wenn Renner auf Ausfahrten sein Auto präsentiert, kommen oft Großväter mit ihren Enkeln zu ihm. „Die Großväter erzählen ihren Enkeln dann meistens, dass sie früher genau so einen Wagen gefahren sind. Das ist natürlich toll, wenn man etwas zeigen kann, was einmal gang und gäbe war“, erzählt Renner begeistert.

Die Liebe zu Oldtimern entdeckte der Hermannsburger aber nicht erst vor einem Jahr. „Seit 2003 fahren Czibura und ich nur noch Oldtimer-Rallyes. Früher hatten wir noch richtig einen Helm auf und es ging um Schnelligkeit. Heute schwimmen wir aus Sicherheitsgründen mit normaler Geschwindigkeit mit dem Verkehr mit.“ Von einem bestimmten Startort geht es über Planwege und ganz normale, asphaltierte Straßen zum Ziel. Dabei ist allerdings zu beachten, dass manche der Straßen gesperrt sind. Den Weg sucht der Beifahrer, auf der am Start ausgehändigten Karte. Renner hat schon einige Siege mit seinem Teamkollegen Czibura geholt. „In Niedersachsen haben wir in Fallersleben und Göttingen den ersten Platz belegt.“ Bis vor einigen Jahren ist er selbst mit Freunden immer nach Schweden zur Rallye-WM gefahren, um als Zuschauer das Specktakel mitzuerleben.

„Wenn wir zum Beispiel in Schleswig-Holstein eine etwas schwierige Rallye fahren, sitzen dort die Leute den ganzen Tag an langen Tafeln am Straßenrand, jubeln und winken uns zu“, erzählt Renner. „Da fährt man sein Auto auf jeden Fall gern aus und hat gleich doppelt Spaß.“ Einfach zu fahren sei so ein Oldtimer nicht. „In dem Opel ist keine Lenkhilfe eingebaut und auch die Gänge sind schwerer zu schalten, als bei den modernen Autos heutzutage“, erzählt Renner. Für ihn würden diese Dinge aber gerade den Reiz am Oldtimer fahren ausmachen.

Ausgefahren werden kann der Opel Ascona allerdings nur zu besonderen Veranstaltungen und Ausfahrten. „Das Auto läuft unter einem roten Wechselkennzeichen“, erklärt Renner. Die „07“ im Kennzeichen steht für Oldtimer. Am normalen Straßenverkehr darf man mit solch einem Kennzeichen nicht teilnehmen.

Mit dem Kauf eines Oldtimers ist es aber noch längst nicht getan, um das gute Stück sofort auf den Straßen präsentieren zu dürfen. „Man muss ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge vorweisen und am besten keine Punkte in Flensburg haben“, erzählt Renner.

Mitgemacht hat der 45 Jahre alte Oldtimer schon eine Menge. „Dem Vorbesitzer wurde das Auto in Uelzen aus der Tiefgarage geklaut“, erzählt der 68-Jährige. Nach einer zweiwöchigen Suche fand die Polizei den Wagen in einer Seitenstraße wieder. „Gott sei dank war nur die Fahrertür aufgebrochen worden“, sagt Renner. Trotzdem weine das Sammlerherz bei einem solchen Schaden.

Von Hanna Pralle

Mit einem großen, weißen Vogel fing alles an. Der Banker Rolf Jantz sah das Tier auf dem Weg von seiner Arbeitsstelle bei der Volksbank Celle zurück nach Wathlingen, wo der heute 62-Jährige lebt. Und wollte wissen: „Was war das für ein Vogel?“ Er fand es heraus. Es war ein Silberreiher. Über die Homepage des Nabu stieß Jantz auf die Seite „naturgucker.de“. Und war fasziniert. 

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