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Celle Ortsteile Wietzenbrucher Vereine rücken näher zusammen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Wietzenbrucher Vereine rücken näher zusammen
17:31 04.04.2013
Wietzenbruch

„Wissen, was los ist“: Unter diesem Motto legte die Wietzenbrucher Ortsbürgermeisterin Gerda Kohnert (SPD) am Mittwochabend im Wilhelm-Buchholz-Stift am Flootlock ein Faltblatt mit der Auflistung aller für die Vereine und Institutionen des Stadtteils im Jahr 2013 relevanten Veranstaltungen vor.

Im November hatte die Ortsbürgermeisterin sämtliche Institutionen um diese Termine angeschrieben. Die Resonanz war überragend. 68 Veranstaltungen wurden benannt und in den Terminkalender übernommen.

Eine Sisyphusarbeit war es auch für Frank Neumann vom gastgebenden Wilhelm-Buchholz-Stift. Der Leiter des zur Lobetalarbeit gehörenden Pflege- und Altenheims hatte die Termine geordnet und dem Faltblatt den letzten Schliff gegeben. Der Ortsrat erwies sich dabei als spendabler Gastgeber, denn er stellte für alle Anwesenden Schnittchen und Getränke zur Verfügung gestellt.

„Gerne hätten wir dieses Treffen schon an den Jahresanfang gerückt“, berichtete Kohnert. Doch das habe wegen der Haushaltssperre wenig Sinn gemacht. Schließlich sollte der Wietzenbrucher Terminkalender im Zentrum des Treffens stehen, um aus den Terminen heraus untereinander ins Gespräch zu kommen. Die Haushaltssperre sei übrigens der Grund gewesen, weshalb im Januar 2013 die Termine weitgehend weggebrochen seien.

Ob die Johanniskirchengemeinde, die Siedlergemeinschaft, der Bundeswehrstandort, der Sportclub, der Jugendtreff, der SoVD, Caritas Point, Schießclub Diana oder das Hospizhaus: Sie alle hatten Vertreter zu der Veranstaltung entsandt. Man tauschte sich aus.

Interessantes gab es für die Anwesenden auch aus der Arbeit des Ortsrates. „Oft sind es die kleinen Schritte, die das gedeihliche Miteinander stärken“, meinte Kohnert und legte Beispiele vor. So habe Marlies Wegner geklagt, auswärtige Besucher können den Weg zum Hospizhaus nicht auf Anhieb finden. Die Stadt habe zügig reagiert und ein beidseitig lesbares Hinweisschild installiert.

Weihnachtlich sei Wietzenbruch bislang nur durch private Festbeleuchtung aufgefallen, sagte Kohnert. Da sei die Idee gereift, der sich besonders Gerhard Barth verschrieben habe, an der Einmündung Flootlock/ Fuhrberger Landstraße einen Baum ganzjährig zu illuminieren, der nun Schritt für Schritt um weitere Leuchtkörper erweitert werden soll.

Von Gert Neumann