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Celle Ortsteile Wortkargem Celler Grünpfleger Geheimnisse entlockt
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Wortkargem Celler Grünpfleger Geheimnisse entlockt
17:12 15.06.2018
Jens Hanssen plauderte mit Jessy James La Fleur über sein Leben und seine Arbeit. Quelle: Birgit Stephani
Celle

50 Zuhörer waren gekommen, um zu hören, ob dieses Vorhaben gelingt. Vorweg sei genommen: Ja, es klappte. Hanssen, den die Celler nur im Freien meist auf dem Fahrrad wahrnehmen, erzählte aus seiner Jugend, der Zeit des Erwachsenenwerdens, aber auch aus seiner Arbeit, besonders auf den Celler Friedhöfen.

Geboren in Dithmarschen in Schleswig-Holstein kam er als ältester Sohn am Ende sechsköpfigen Familie noch als Hausgeburt auf dem elterlichen Hof zur Welt. Nach dem Abitur zog es ihn dann zur Bundeswehr, wo er eine Ausbildung zum Fernmeldetechniker machte. Ein wichtiger Wegbegleiter in dieser Zeit war sein silbergrauer VW-Käfer, mit dem er viel unterwegs war.

Heute ist das anders: In Celle ist er hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs, weitere Ziele erreicht er mit der Bahn und wenn alle Stricke reißen, leiht er sich mal einen Transporter oder Ähnliches. Das letzte Mal allerdings saß er 2016 am Steuer eines Autos.

Persönliche Fragen gab es allerdings beim VHS-Talk im Heilpflanzengarten nur in der ersten Hälfte. Nach einer kleinen Pause, während der die Veranstaltung wetterbedingt ins Café umziehen musste, ging es nun um den Beruf Hanssens. Der aufmerksame Zuhörer merkte sofort, dass sich der Grünflächenamtsleiter in dieser Position durchaus wohler fühlte. Die Zuhörer bekamen erstaunliche Einblicke in die Tätigkeit Hanssens bei der Verwaltung der städtischen Friedhöfe. Und auch wenn der Eindruck entstehen konnte, Hanssen würde sich nur an diesen Orten aufhalten, so konnte er doch Entwarnung geben. Die Hege und Pflege der Friedhöfe sei nur der kleinste Teil seiner Arbeit. Umso spannender jedoch die Antworten auf die gestellten Fragen. Darf man zum Beispiel neben dem Grab eines Verstorbenen schlafen? „Theoretisch ja, wenn es nicht zur Dauereinrichtung kommt“, sagte Hanssen. Da der Platz dort ohnehin begrenzt sei, empfehle er ohnehin eine Parkbank.

Dank Hanssen und den Fragen von Jessy James LaFleur sehen zumindest die 50 Zuhörer Friedhöfe jetzt sicher mit ganz anderen Augen.

Von Birgit Stephani

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