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Celle Ortsteile Zauberwesen bevölkern den Garten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Zauberwesen bevölkern den Garten
17:01 27.06.2012
Ingeborg Anders beherbergt in ihrem Garten in Vorwerk viele - bl¸hende Pflanzen und phantastische Wesen. Besucher kˆnnen sich in kleine Sitzecken zur¸ckziehen und den Anblick genieflen. Quelle: Anne Friesenborg
Vorwerk

„Sie haben den wunderschönsten Garten, in den ich jemals gegangen bin. So viele detaillierte Schönheiten auf so wenigen Metern“ schrieb ein Besucher trefflich in ein Gästebuch. Der Zaubergarten von Ingeborg Anders in Vorwerk misst 1200 Quadratmeter und neben der enormen Pflanzenvielfalt tummeln sich tatsächlich Fabelwesen im Grün. Die selbst hergestellten Tiere und Skulpturen aus Ton, wunderschön bemalt und lasiert, fügen sich hier schmeichelhaft in die Natur ein und haben ihren Platz im Garten gefunden.

Die alte Rose „Madame Boll“ duftet besonders stark und die Rose „Raubritter“ zeigt ihre volle Blütenpracht. Strauchrosen, Rosen an Rankgittern oder Hochstammrosen an einer Mauer – wunderschön anzuschauen. In der Mitte des Gartens befindet sich ein Naturteich, bewachsen von Seerosen in weiß und rosa und Krebsscheren, die das Wasser sauber und im Gleichgewicht halten. Frösche und Libellen fühlen sich hier besonders wohl. Sumpfschwertlilien, Taglilien, Hostas umarmen das Wasser.

Kleine Sitzecken, ein Pavillon und ein Gartenhäuschen, versteckt in der üppigen Vegetation und geschmückt von den kleinen Kunstwerken der Töpferin, laden zum Verweilen ein. Eine Platane dient mittlerweile als Sonnenschirm und Buchsbäume, mal als Tier oder Kugel gestaltet, lassen die Kreativität der Hobbygärtnerin erkennen. Eine neue Ecke im Garten ist erst vor kurzem fertig geworden, eine kleine Mauer aus Natursteinen, in die kleine getöpferte Seepferdchen und Fische eingefügt wurden. Obenauf thront eine große Galapagos-Echse aus Ton. „Aufgrund der Größe musste die Figur in zwei Teilen gebrannt werden“ erzählt Ingeborg Anders lachend.

Leichtigkeit, Romantik und Fernöstliches bestimmen den Garten, wobei es auch Bereiche gibt, die in Ruhe gelassen werden und die durch Selbstaussaat und kontrolliertes Jäten ihren Beitrag zum Gesamtbild leisten.

Von Anne Friesenborg