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Celle Stadt 15-jährige Künstlerin stellt im Mehr-Generationen-Haus Bilder aus Stoff aus
Celle Aus der Stadt Celle Stadt 15-jährige Künstlerin stellt im Mehr-Generationen-Haus Bilder aus Stoff aus
06:51 27.02.2018
Isabella Gröschner verwertet alte Stoffe zu Kunstwerken – wie bei dem Selbstporträt „Me“. Quelle: Lea Kraft
Celle Stadt

Celle. Eröffnet wurde die Ausstellung „Nadel trifft Faden“ am 3. Februar, dem 15 Geburtstag der Künstlerin, mit einer Vernissage im Mehr-Generationen-Haus. Rund 80 Gäste feierten mit Isabella und bewunderten ihre Bilder.

Mit einer mexikanischen Großmutter ist der 15. Geburtstag für Isabella ein sehr wichtiger. Wie in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern auch, wird dieser Geburtstag bei Mädchen in Mexiko besonders groß gefeiert. Dieses Fest nennt sich Quinceañera.

Da dies in Deutschland weniger üblich ist, hat Isabella sich anstelle einer Feier für eine Ausstellung entschieden. Genau wie ihre Schwester vor ihr. „Ursprünglich wollte ich auch malen, wie meine Schwester“, erzählt sie, „aber dann habe ich mir doch überlegt, dass ich diese ganzen Stoffe verwerten möchte.“ Neu gekauft habe sie gar nichts.

Viel Zeit, um ihre Bilder zu nähen, hatte Isabella nicht. Die erste Hälfte der neunten Klasse hatte die damals 14-Jährige im Zuge eines Auslandsjahres in den USA verbracht. Erst seit dem 20. Dezember ist sie wieder in Deutschland und konnte ihre Kunstwerke anfangen.

Kein Wunder also, dass sie bis kurz vor der Vernissage beschäftigt war. „Manchmal hat sie bis spät Abends gearbeitet“, erzählen Isabellas El-tern. „Wir sind dann ins Bett gegangen und die Nähmaschine lief immer noch.“

Hilfe habe sie trotzdem keine gewollt. „Meine Schwester hat mich am Anfang ein wenig beraten und mit Tipps gegeben. Aber eigentlich habe ich alles alleine gemacht.“ Dabei sieht man den Bildern kaum an, dass sie alle von derselben Künstlerin stammen. Filigrane Blumen mit goldenem Knopf als Blütenmitte sind hier ebenso zu finden, wie Polaroid-ähnliche Bilder mit schwarz-weißem Hintergrund und Pop Art. Sogar ein Selbstporträt mit dem passenden Titel „Me“ wird in der Ausstellung gezeigt.

Ob „Nadel trifft Faden“ Isabellas einzige Ausstellung bleiben wird, weiß sie noch nicht. „Wenn ich Zeit habe, möchte ich schon gerne weiter machen. Und Ideen habe ich auch noch.“ Da fehlen ja eigentlich nur noch die Materialien.

Von Lea Kraft

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