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Celle Stadt 50 Schüler dürfen nicht ans HBG Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt 50 Schüler dürfen nicht ans HBG Celle
16:11 18.05.2018
Von Christopher Menge
Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

„Wir möchten den Elternwünschen soweit es unsere Kapazitäten hergeben, gerne gerecht werden. Allerdings müssen wir auch die Raumsituation in die Vorgaben einbeziehen", sagte Landrat Klaus Wiswe auch mit Blick auf das ab kommenden Jahr wieder eingeführte Abitur nach neun Jahren.

Aus diesem Grund wurde dem HBG eine Aufstockung der Klassenverbände über die üblicherweise vorgesehenen vier Züge versagt. „Dem HBG wurden in den vergangenen Jahren bereits wiederholt eine Erhöhung auf fünf Züge zugestanden. Das hat bereits nachhaltige Auswirkungen auf die Raumsituation dort, was auch der Schulelternrat des HBG so sieht", erläuterte Schulamtsleiter Reinhard Toboll. Im Übrigen habe die Kreispolitik die Verwaltung gebeten, darauf zu achten, dass es nur dann eine Aufstockung der Zügigkeit geben könne, wenn alle Gymnasien über vier Züge verfügen.

Am HBG haben sich rund 170 Schüler angemeldet. Bei einer Vierzügigkeit kann die Schule über ein Losverfahren 120 Schüler aufnehmen. Die 50 Schüler, die dort nicht zum Zuge kommen, können sich zwischen dem Hölty-Gymnasium und dem Ernestinum entscheiden. Am Hölty, wo sich 120 Schüler angemeldet haben, wurde daher eine Fünfzügigkeit genehmigt.

Die Stadt wird wegen Überfüllung geschlossen – aber es liegt Musik in der Luft: Vom 7. bis 9. Juni treffen sich rund 400 Schüler aus Musik-AGs zur 18. niedersächsischen Landesbegegnung „Schulen musizieren“ in Celle. Eine große logistische Herausforderung. „Es war nicht so einfach, für alle eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden“, erklärt Rudolf Markfort, Musiklehrer am KAV-Gymnasium und Bezirks-AG-Leiter im Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen (VDS) und maßgeblich mit der Organisation vor Ort betraut.

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„Zusammen“, so lautet das Motto der bevorstehenden Saison im Celler Schlosstheater. Im Vorwort zum Spielzeitheft entwickelt Intendant Andreas Döring mit Geschäftsführer Stephan Bruhn eine Vision davon, was aus der Kulturstadt Celle werden könnte, wenn alle an einem Strang ziehen und gemeinsam an der Zukunft arbeiten würden. Wer das liest, der wähnt sich in einem Paradies zeitgeistiger Kulturpflege.

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Es gehört zur schönen Tradition der Yehudi-Menuhin-Gesellschaft Hannover, „hochbegabte“ junge Musiker regelmäßig in der Justizvollzugsanstalt Celle auftreten zu lassen. Das Duo „OVAS“ mit Oxana Voytenko (Gesang) und Adam Szabo (Klavier) bot in der Anstaltskirche ein mitreißendes Jazzkonzert.

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