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Celle Stadt 54 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales entlassen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt 54 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales entlassen
15:35 20.06.2016
Schulleiter Henning Lüders mit Kaja Wickinger (links) und Marie Landmesser. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Die Schule habe Wert darauf gelegt, nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln, sondern auch dazu beizutragen, dass die Schüler vielfältige Kompetenzen weiterentwickeln konnten. Er prognostizierte, dass das lästige Lernen damit leider kein Ende haben werde, und schickte sie mit guten Wünschen auf ihren weiteren Lebensweg.

Die neue Freiheit umfasse zwar die eigene Entscheidung, welchen Interessen und Neigungen man nachgehen wolle, entbinde aber andererseits nicht von der Notwendigkeit, lebenslang zu lernen.

Die Klassenlehrer D. Gellermann und A. Riedel schauten humorvoll auf die gemeinsamen drei Jahre zurück und wünschten ihren Schülern einen gelungenen Start ins selbstbestimmte Leben.

„Der Schüler ist reif, wenn er so viel gelernt hat, dass er für sich selbst zu lernen im Stande ist“ (Alexander von Humboldt). Ausgehend von diesem Zitat führte der Koordinator des Beruflichen Gymnasiums, Rudolf Goerke, aus, dass zum lebenslangen Lernen für jeden Menschen auch das Verlernen dazu kommen muss, weil die bloße Anhäufung von Wissen nicht ausreicht. Die Wirklichkeit wahrzunehmen und die eigenen Wahrnehmung zu überprüfen, um sich von ver­alteten Haltungen und vermeintlichem Wissen zu lösen, sei notwendig. Dazu sollte Weisheit als Ziel angestrebt werden, die im Bewusstsein wesentlicher Wahrheiten besteht und die gesamte Lebenspraxis umfasst.

Die Schülervertreter T. Schwarz, A. Blahaut, M. Landmesser und E. Schacht dankten ihren Lehrkräften und Mitschülern und stellten fest, dass sie jetzt erst allmählich realisierten, wie gut sie in den drei vergangenen Jahren zusammengewachsen sind und wie sehr ihnen schon jetzt die Gemeinschaft fehlt. Sie zeichneten ihre gemeinsame Entwicklung in der Oberstufe nach und wiesen auf ihre nun offene Zukunft hin.

Nach der Zeugnisvergabe wurden Kaja Wickinger, Marie Ann Weiler und Catharina Lohpens für ihre besonderen Leistungen sowie die Klassen- und Jahrgangssprecher für ihr Engagement für die Schulgemeinschaft mit einem Buchpreis ausgezeichnet.

Die Planung und Organisation dieser gelungenen Abschlussfeier lag maßgeblich in den Händen der Abiturienten selbst. Für Fingerfood aus den Lehrküchen der Albrecht-Thaer-Schule, Service und ein Glas Sekt zum Ausklang der Entlassungsfeier sorgte traditionell der zwölfte Jahrgang. (cz)

Von cz