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Celle Stadt "basta" überzeugt mit jeder Menge Wortwitz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "basta" überzeugt mit jeder Menge Wortwitz
16:09 23.12.2018
Die A-cappella-Formation "basta" spielte vor ausverkauftem Haus. Quelle: Peter Bierschwale
Celle

Seit Jahren gibt das Kölner A-Cappella-Quintett kurz vor Weihnachten in der CD-Kaserne ein Konzert. Die Halle 16 war ausverkauft, und rund 300 begeisterte Zuschauer erlebten mit dem Programm „basta - in Farbe“ beste Chormusik und ein buntes Programm mit kreativen Texten und einer professionellen Show.
A-Cappella-Musik wird von einigen Ensembles nicht mehr einfach nur gesungen, sondern durch Choreografien, Licht-Effekte und Comedy-Anteile in ihrem Unterhaltungswert angehoben. Das gelang den Sängern von „basta“ wieder einmal exzellent. Mit ihrem „In-Farbe-Programm“ und der gleichnamigen CD wollen sie die stilistische Vielfalt ihres Programms zum Ausdruck bringen. Bei „basta“ fehlen die hohen Männerstimmen, die bei anderen Ensembles zuweilen etwas schrill klingen, und so klingt es angenehm harmonisch und warm, was die Texte wunderbar konterkariert.

Ein bisschen was von den "Beach Boys"

Zum Auftakt sangen sie „New York, Rio, Gütersloh“, das sich augenzwinkernd mit dem stressigen Tour-Leben beschäftigt: „Wir kennen jeden Kilometerstein zwischen Oderbruch und Niederrhein.“ Mit diesem schwungvollen Stück ihres Bassisten William Wahl hatten sie das Publikum schon gewonnen. Von „basta“-Gründungsmitglied Wahl wurden praktisch alle Lieder verfasst, so auch „Zu Spät“. Es handelt von dem Problem, rechtzeitig Entscheidungen zu treffen, „aber auch ihr kämpft doch vergebens mit den wunden Punkten eures Lebens!“ Es erklangen wunderbare Harmonien, und der Sound war den „Beach Boys“ ähnlich.

Von Influencern und Usern

Die Sänger garnierten böse Wahrheiten immer wieder mit schnulziger, aber unterhaltsamer Musik, etwa, wenn sie sich fragten, ob sie schon zu alt seien, die „neuen Funktionen von Facebook“ oder den Unterschied zwischen „User“ und „Influencer“ zu verstehen. Besonders fies gelang das beim Titel „Das Leben ist kein Wandtattoo“. Mit fröhlicher Schlagermusik und „Schalala“ besangen sie, wie Menschen mit Sinnsprüchen wie „love forever“ ihre Wohnung schmücken und versuchen, ihr Glück festzuhalten. Doch dann finden sie neben so einem Sinnspruch einen Post-it: „Mach’s gut, mein Liebes, ich zieh ins Ibis“, und die Beziehung ist gescheitert.

Basta glänzte mit seinem eigentlich nicht weihnachtlichen Programm, aber viele der besungenen Probleme sollen ja verstärkt zu Weihnachten auftreten. (peb)

Von Peter Bierschwale

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