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Celle Stadt Abfallzweckverband beantragt in Kürze Genehmigung für Höfer
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Abfallzweckverband beantragt in Kürze Genehmigung für Höfer
15:19 27.11.2014
Celle Stadt

Am Mittwoch waren Geschäftsführer Henry Mäurer und sein Stellvertreter Tobias Woeste beim Gewerbeaufsichtsamt in Lüneburg, um die Genehmigungsfähigkeit des Antrags auszuloten. "Wir rechnen mit einer Antwort in den kommenden 14 Tagen", sagte Mäurer.

Der Geschäftsführer rechnet damit, dass die Genehmigung dann in in acht bis zwölf Wochen vorliegt. Parallel dazu soll die Ausschreibung der notwendigen Arbeiten stattfinden, damit dann im kommenden Jahr die weitere Deponiefläche ausgebaut werden kann. Mit der Annahme von Bauschutt auf der neuen Fläche könnte dann 2016 begonnen werden.

Sie soll für die kommenden 20 Jahre Kapazitäten für die Einlagerung von mineralischen Abfällen wie Bauschutt bieten. Der Zweckverband Abfallwirtschaft erwartet in diesem Zeitraum ein Aufkommen von 1,5 Millionen Kubikmetern.

In einem ersten Bauabschnitt soll Platz für 600.000 Kubikmeter geschaffen werden. Im Landkreis Celle fallen pro Jahr etwa 20.000 Tonnen Bauschutt an. Damit allein wäre die Deponie in Höfer nicht auszulasten, weshalb der Abfallzweckverband auch auf Anlieferungen aus den Nachbarlandkreisen angewiesen ist.

Angenommen werden sollen in Höfer Stoffe, die der Deponieklasse 1 (DK1) entsprechen. Zum Schutz des Grundwassers ist unter dem neu zu schaffenden Polder eine Tonschicht mit einem Meter Stärke als Abdichtung vorgesehen. Dass eines Tages in Höfer auch Bauschutt aus dem Rückbau von Atomkraftwerken landen könnte, schloss Mäurer kategorisch aus.

Von Joachim Gries