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Celle Stadt Abitur vom "Keller bis zum Dach"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Abitur vom "Keller bis zum Dach"
13:22 26.06.2011
Von Gunther Meinrenken
Entlassungsfeier KAV-Gymnasium 2011 vl. Ev-Christin Heide Schulleiter Bernd Ostermeyer und Joscha Knolle Quelle: Peter Müller
Celle Stadt

Schulleiter Bernd Ostermeyer lobte die Abgänger nicht nur für die schulischen Leistungen, sondern auch für den Zusammenhalt des doppelten Abiturjahrgangs. "Dass dieser Jumbo-Jahrgang so zusammenwachsen konnte, lag nicht unwesentlich an unserer Schülerschaft selbst", so Ostermeyer, der aus Zeitgründen darauf verzichtete, die Veränderungen im Schulwesen, die die Schüler miterleben mussten, kritisch zu beleuchten. Die verkürzte Gymnasialzeit, so kündigte der Vertreter des Schulelternrates, Klaus Plein an, werde den Landeselternrat dazu veranlassen, das Kultusministerium aufzufordern, die Lehrpläne zu entlasten.

Nachdenkliche Worte fanden die beiden Lehrer Matthias Lennartz und Rudolf Markfort. Sie gaben den Abiturienten Gedanken zum Begriff Kultur mit auf den Weg. "Wenn Sie schwere Zeiten erleben, gehen Sie ins Konzert, lesen Sie ein gutes Buch oder hören sie einfach nur Musik", lautete ihr Ratschlag.

Zum Abschluss hatten die Schüler das Wort. Annika Günther, Mark. T. Hofmann, Tore Kisser, Janna Kuhlmann, Gunnar Meyer und Sophie Paul hatten einen ganz eigenen Blick auf die jetzt zu Ende gegangene Zeit am KAV und nahmen die Gäste der Verabschiedungsfeier mit zu dem Tag, an dem sie Schulleiter Ostermeyer vor sieben Jahren an dem Gymnasium empfangen hatte. Mit sechs Thesen waren die Abiturienten begrüßt worden, bei denen Ostermeyer unmissverständlich klar machte, dass man gerade erst im Keller angekommen sei und man sich mit viel Arbeit bis zum Dach des Hauses, dem Abitur, hoch arbeiten müsse. Gunther Meinrenken