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Celle Stadt Abschlusskonzert der Preisträger „Jugend musiziert“ im Celler Beckmannsaal
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Abschlusskonzert der Preisträger „Jugend musiziert“ im Celler Beckmannsaal
03:14 22.02.2018
Die zehnjährige Evelyn Lüchau mit ihrer Blockflöte war eine der jüngsten und erfolgreichsten Teilnehmer am diesjährigenRegional-Wettbewerb „Jugend musiziert“. Am Klavier der Vorsitzender Ulrich Salzer. Quelle: David Borghoff
Celle

Ulrich Salzer, Vorsitzender des Deutschen Tonkünstlerverbands und Mitglied des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ Celle, hatte zwar gleich zu Beginn die traurige Nachricht zu überbringen, dass wegen Erkrankung der erste Beitrag von Katharina-Leah Strohbecke (Violine) und Margarete Stumpf (Klavier) aus dem Programm gestrichen werden musste – setzte sich dann aber persönlich ans Klavier, um Evelyn Lüchau zu begleiten. Die Zehnjährige war eine der jüngsten und erfolgreichsten in dieser Wettbewerbsrunde. Ihre „Ersten Tangoschritte“ von Rainer Lischka fanden verdiente Bewunderung und langanhaltenden Beifall – auch bei der Urkundenüberreichung durch Oberbürgermeister Jörg Nigge.

Vierhändig am Klavier übernahmen dann Maria Langenbach und Lisa Simon mit dem „Norwegischen Tanz“ von Edvard Grieg die Bühne. Für ihre gekonnte Fingerfertigkeit erreichten sie nicht nur einen ersten Preis, sondern auch die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, die Evelyn Lüchau nur deshalb nicht bekam, weil ihre Altersklasse dort noch nicht vertreten ist. Abgelöst wurden die beiden von Georg Bertram mit einem Stück von Scott Joplin, arrangiert von Uwe Geger für die Posaune: „The Easy Winners“. Ob der Dreizehnjährige tatsächlich mit seiner flotten, leichtverjazzten Darbietung leicht gewonnen hat, sei dahingestellt. Mit einem hervorragenden Punkteergebnis schaffte er auf jeden Fall ebenfalls die Zulassung zum Landeswettbewerb – ebenso wie Dylan Wagner mit seinem klassischen Gitarrenbeitrag: Das Adagio aus der Sonate a-moll von Leonhard von Call.

Erstaunlich sicher, auch in den temporeichen Passagen, traf Thoven Dagobert Bahr mit seiner Posaune die Töne in „Fantasy for Trombone“ von James Curnow – auch er ein erster Preis-Träger mit der Einladung in die nächste Runde. Dort wird er wohl auch auf Svea Höhlein treffen, die mit Franz Strauß „Thema und Variationen“ auf ihrem Horn die ganze Fülle der romantischen Kompositionen beherrschte und einfühlsam wiedergab.

Zu den letzten Preisträgern im Konzerts gehörte Deborah-Aenne Haack an der Querflöte (mit Klavierbegleitung) mit dem Concertino D-Dur von Cécile Chaminade – bei geschlossenen Augen verbildlichten sich die Läufe und Triller zu flatternden, flirrenden Kolibris und Schmetterlingen. Ein langes und schwieriges Stück, das die junge Interpretin sehr gut und zunehmend sicher meisterte. Ein ebensolcher Genuss war das „5ème Solo de Concert“ von Jeans Baptiste Singelée mit Jana Otte am Saxophon (und hervorragenden 23 Punkten im Wettbewerb und einer nächste Runde) und Sarah Rein am Klavier. Insgesamt war es ein rundum gelungenes Konzert mit zahlreichen Höhepunkten und eine wunderbare Dokumentation von dem, was im Celler Raum an musikalischer Arbeit geleistet wird.

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