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Celle Stadt AfD-Mann Pillibeit schreit im Celler Stadtrat
Celle Aus der Stadt Celle Stadt AfD-Mann Pillibeit schreit im Celler Stadtrat
14:41 09.03.2018
Von Michael Ende
Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Als es am Donnerstag um die Finanzen der Zuwanderungsagentur ging, forderte Pillibeit nicht nur die Abschaffung der Einrichtung, die sich um Flüchtlinge kümmert, sondern unterstrich auch die Wichtigkeit seiner Partei, die mittlerweile die "zweitstärkste" im Lande sei: "Die Celler Bevölkerung steht hinter der AfD!", rief Pillibeit. Und an die Politiker im Rat gewandt: "Ihr bekommt uns hier nicht mehr weg!"

Dieser von manchen als unverhohlene Drohung empfundene Ton Pillibeits ist nichts Neues. Bereits 2011 hatte Pillibeit, der zuvor wegen seiner Kontakte zur rechten Szene aus der CDU entfernt worden war, als Politiker der Unabhängigen im Rat geschrien: „Nach der Kommunalwahl wird hier im Rat kein Stein auf dem anderen bleiben!" Schon damals erinnerte Pillibeits Auftritt zum Beispiel Michael Bischoff (CDU) an "dunkelste Zeiten deutscher Geschichte." Am Donnerstag schüttelte Gerda Kohnert (SPD) den Kopf und sagte in Richtung AfD: "Ich finde Sie so böse. Das ist richtig schlimm."

Sie ist Model, Bestseller-Autorin und Menschenrechtsaktivistin: Waris Dirie, besser bekannt als „Wüstenblume“, die mit 14 Jahren aus ihrer Heimat Somalia floh, um der Zwangsverheiratung zu entgehen, und heute gegen die Beschneidung afrikanischer Mädchen kämpft. Anlässlich des Weltfrauentages las Rosemarie Schilling am Donnerstag im Celler Bomann-Museum aus Diries „Brief an meine Mutter“ – die Geschichte eines Generationen-Konflikts und ihr persönlichstes Buch.

09.03.2018

Das war mal eine Premiere der ganz anderen Art. Nein, es war eben keine Premiere, so wollte es das Celler Schlosstheater ausdrücklich verstanden wissen, was da zu sehen war. Sondern eine gerettete Aufführung.

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Die Celler Altstadt soll bald so attraktiv, einladend und grün aussehen, dass es fast schon kriminell ist. Genauer gesagt: Dass wäre kriminell gewesen, wenn Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge (CDU) nicht zur „Charmeoffensive“ geblasen hätte. Im Rahmen dieses Feldzuges soll die City lebens- und liebenswert werden. Und eine bisherige Unmöglichkeit wird plötzlich möglich: Blumen.

Michael Ende 09.03.2018