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Celle Stadt Anmeldetermine für weiterführende Schulen: Politik lehnt Antrag des Celler Kreiselternrats ab
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Anmeldetermine für weiterführende Schulen: Politik lehnt Antrag des Celler Kreiselternrats ab
16:30 15.12.2016
Von Christopher Menge
Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Die Anmeldetermine für die fünften Klassen an den weiterführenden Schulen wurden imLandkreis Celle für Oberschulen und Gymnasien seit jeher auf dieselben beiden Tage festgelegt“, begründete Bahr, „die Anmeldetermine für die Integrierte Gesamtschule lagen in den vergangenen beiden Jahren jeweils eine Woche vorher.“ Somit hätten die Schüler, die keinen Platz an der Gesamtschule bekommen, die Möglichkeit, einen zweiten Wunsch zu äußern. „Gemäß Auskunft sowohl der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Lüneburg als auch des Kultusministeriums ist diese Sonderstellung rechtlich nicht notwendig“, so Bahr. „Zur Herstellung einer Gleichbehandlung aller Schulformen wird die Kreisverwaltung gebeten, die Anmeldetermine für die fünften Klassen für Oberschulen, Gesamtschule und Gymnasien künftig einheitlich auf dieselben Tage festzulegen.“

Der Landkreis nähert sich dem Problem allerdings genau von der anderen Seite. „Durch die Staffelung der Anmeldetermine wird gewährleistet, dass die Schüler, die unter Umständen keinen Platz an der Gesamtschule Celle erhalten haben, über die gleichen Chancen bei der Anmeldung an der Oberschule oder einem Gymnasium ihrer Wahl verfügen“, sagt Pressesprecher Holger Harms. Schulamtsleiter Reinhard Toboll hatte zudem schon in der Schulausschusssitzung darauf hingewiesen, dass die Festlegung der Termine dem Schulträger obliege.

Bahr schlug vor, dass die Schüler bei der Anmeldung analog zu einem Verfahren in Hannover mehrere Wünsche äußern sollten. Die Idee fand Anklang Marlies Petersen (Grüne). Sie meinte aber dennoch, dass sich das bisherige Verfahren bewährt habe. Mathias Pauls (SPD) meinte zudem, dass die Angabe mehrerer Wünsche zwar den Druck rausnehmen, aber auch weiteren Verwaltungsaufwand mit sich bringen würde.

Unterstützung erhielt Bahr dagegen von Jutta Krumbach. „Die Gesamtschule wird durch das Verfahren bevorzugt“, sagte die FDP-Fraktionsvorsitzende. Schließlich stimmten allerdings nur drei Ausschussmitglieder gegen den Vorschlag der Verwaltung, an dem bisherigen Verfahren festzuhalten. Nachdem der Verwaltungsausschuss dieser Empfehlung in der jüngsten Sitzung zustimmte, legte der Landkreis Celle die Termine fest.