Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Ansturm ist ungebrochen: IGS Celle bei Schülern weiterhin beliebt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ansturm ist ungebrochen: IGS Celle bei Schülern weiterhin beliebt
18:37 05.06.2018
Von Gunther Meinrenken
Die Celler Gesamtschule hat für das Schuljahr 2018/19 insgesamt 237 Anmeldungen erhalten. Erneut müssen 60 Schüler abgelehnt werden. - Quelle: sebra - stock.adobe.com / Montage: Daniel Pracht
Celle Stadt

Der Ansturm auf die IGS, die sich mit dem Gymnasium Ernestinum das Schulzentrum Burgstraße teilt, ist ungebrochen. 237 Kinder wurden von ihren Eltern für das Schuljahr 2018/2019 angemeldet, im Jahr zuvor waren es 242. Da es nur Platz für 180 Schüler gibt, mussten erneut fast 60 Kinder herausgelost werden, die nun eine andere Schule besuchen müssen.

An der IGS nimmt man das weiterhin große Interesse an der Schulform mit Erleichterung zur Kenntnis. „Ehrlich gesagt dachte ich, wir brechen ein. An anderen Gesamtschulen, deren Antrag auf eine gymnasiale Oberstufe abgelehnt worden war, ist das üblicherweise Weise der Fall gewesen. Die hohen Anmeldezahlen werte ich als Kompliment für die gute Arbeit, die hier geleistet wird“, sagt Schulleiterin Meike Kerker, die ebenso wie Schulelternratsvorsitzender Carsten Rusitschka bedauert, dass so viele Kinder erneut abgelehnt werden mussten.

Für Rusitschka bedeuten diese hohen Anmeldezahlen Rückenwind bei den Bestrebungen, weiterhin für eine gymnasiale Oberstufe an der IGS zu kämpfen. Die Schule geht ab Herbst in den neunten Jahrgang, wäre genau im Zeitplan, um in zwei Jahren den Schülern eine eigene Oberstufe anbieten zu können. „Eine gymnasiale Oberstufe an der IGS fordern wir Eltern nach wie vor“, teilt Rusitschka mit. Bereits im Januar habe der Schulelternrat einstimmig Schulleiterin Kerker beauftragt, erneut einen Antrag auf eine gymasiale Oberstufe zu stellen. Im Herbst wird Kerker diesen einreichen.

Ob er dieses Mal von Erfolg gekrönt sein wird, wird sich zeigen. Landrat Klaus Wiswe (CDU) zumindest sieht keinen Anlass, einem solchen Antrag nun zu entsprechen. Er interpretiert die hohen Anmeldezahlen anders. „Die IGS wird auch im bestehenden Modell, also mit Wissen, dass gegebenenfalls ein Wechsel in eine gymnasiale Oberstufe erfolgen muss, konstant angenommen“, so der Landrat. Außerdem habe der Kreistag gegen eine Oberstufe gestimmt, weil es am Schulzentrum dafür keinen Platz gebe „und zum anderen gibt es im Landkreis sehr gute weiterführende Angebote mit sechs Gymnasien und drei beruflichen Gymnasien“.

Und Wiswe bringt noch ein anderes Argument ins Spiel. „Auch in diesem Jahr wurden nur 47 der möglichen 73 Plätze durch Kinder mit Gymnasialempfehlung besetzt. Die meisten Eltern von Kindern mit Gymnasialempfehlung wählen die Gymnasien“, so Wiswe, der feststellt: „An der Situation vom Dezember hat sich daher aus meiner Sicht nichts geändert.“

Kerker bestätigt, dass im vergangenen Jahr noch 57 Schüler mit Gymnasialempfehlung an die IGS wollten. Den Rückgang um 10 Kinder möchte sie nicht überbewerten. Der Fokus an der Gesamtschule liege auf einem ganz anderen Punkt. „Wir stehen ja dafür, dass wir die Kinder, die mit nicht so starken Grundschulzeugnissen zu uns kommen, fit machen, damit sie eine Oberstufe besuchen können.“ Und bisher sei das so gut gelungen, dass die IGS bereits im vergangenen Jahr die erforderlichen Gymnasialschüler vorweisen konnte, um eine eigene Oberstufe zu beantragen.

Bei der Firma Haacke Haus mit Niederlassungen in Westercelle und Werder bei Potsdam bahnen sich Veränderungen an. "Es werden nach aktuellem Stand an beiden Standorten Stellen gekürzt werden müssen. Eine genaue Anzahl und der betroffene Personenkreis ist noch nicht bekannt", so Unternehmens-Sprecher Axel Jakob. Wichtig sei: "Der Standort Celle bleibt in jedem Fall für Interessenten und Kunden von Haacke Haus erhalten. Der Produktionsstandort in Werder an der Havel bleibt ebenfalls erhalten."

Michael Ende 05.06.2018

Es ist erstaunlich: Da unterhalten die Glaubensgemeinschaften vieler Kirchengebäude oft akustische Orgeln und dann das: Diese Orgeln spielen außerhalb des Gottesdienstes kaum eine Rolle. Für Orgelkonzerte ist selten Geld da.

05.06.2018

Ein Projekt zur Medienkompetenz an der Berufsbildenden Schule III Celle (Albrecht-Thaer-Schule) soll das politische Bewusstsein von Schülern fördern. Klaus Frieling, Redakteur für Politik der Celleschen Zeitung, stellt sich bereitwillig den kritischen Anmerkungen und zahlreichen, gründlich vorbereiteten Fragen einer sehr interessierten Gruppe von Berufsschülern.

04.06.2018