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Celle Stadt Artenvielfalt: Einzigartig und akut gefährdet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Artenvielfalt: Einzigartig und akut gefährdet
14:22 23.05.2018
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Die Zahl ist gigantisch: 13 Millionen Arten halten manche Wissenschaftler für möglich, 1,75 Millionen sind beschrieben, es werden immer noch neue entdeckt – wie viele Tier- und Pflanzenarten es tatsächlich gibt, weiß niemand. Die heutige biologische Vielfalt hat sich allmählich im Laufe der Erdgeschichte entwickelt. Der Reichtum unserer Erde an Ökosystemen mit ihren Arten und Genen ist nicht nur hochkomplex und einzigartig, sondern auch Grundlage des Lebens auf ihr – und dennoch im Bewusstsein der Menschen nicht ausreichend verankert, andernfalls würde niemand auf die Idee kommen, Regenwälder abzuholzen und andere natürliche Lebensräume zu zerstören.

Der Internationale Tag der Artenvielfalt, der im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, soll dazu beitragen, die Aufmerksamkeit auf die Themen rund um Natur und Umwelt zu lenken, Bewusstsein zu schaffen und zu sensibilisieren für die Zerbrechlichkeit ihrer Geflechte. Wird eine Art vernichtet, fehlt sie der anderen zum Überleben, die Weltnaturschutzunion weist in ihrer „Roten Liste“ auf 80.000 bedrohte Arten hin. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich, haben nur eine Gemeinsamkeit – den Menschen als Auslöser.

Jedes Jahr steht der 22. Mai unter einem anderen Motto, nachhaltiger Tourismus, Landwirtschaft, Klimawandel, Wälder, Armutsbekämpfung sind nur einige Stichworte, die die Organisation in den Zusammenhang stellte mit biologischer Vielfalt. Für 2018 lautet der Leitsatz „25. Jubiläum des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur biologischen Vielfalt“. Auf den Text zum internationalen, von mehr als 190 Ländern getragenen Abkommen zum Schutz der Natur sowie die nachhaltige Nutzung der Ressourcen einigte man sich am 22. Mai 1992, einige Wochen später fand die erste größere internationale Konferenz, die Umweltfragen in einem globalen Rahmen diskutierte, statt.

Rio de Janeiro war der Austragungsort der Zusammenkunft über Umwelt und Entwicklung, die drei wichtige völkerrechtliche Verträge hervorbrachte, einer davon ist die „Convention on Biological Diversity“, die 1993 in Kraft trat. Deutschland gehört zu den Mitunterzeichnern der Vereinbarung, die sich auf drei übergeordnete Ziele verständigt hat: die Erhaltung biologischer Vielfalt, ihre nachhaltige Nutzung sowie die gerechte Aufteilung der aus der Verwertung genetischer Ressourcen gewonnenen Vorteile.

Auf internationaler Ebene soll am heutigen Tag über die Erfolge beziehungsweise nicht erreichte Ziele diskutiert werden.

Von Anke Schlicht

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