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Celle Stadt Aufbruch zum Nordwall
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Aufbruch zum Nordwall
14:39 02.11.2018
Von Michael Ende
Symbolischer Spatenstich: (von links) Celles Verkehrsausschussvorsitzender Heiko Gevers, Ulrich Kinder, Jörg Nigge, Carsten Peper, Geschäftsführer der Siemke & Co. Brücken- und Ingenieurbau GmbH und Albert tum Suden, Geschäftsführer der Staatz-Tiefbau GmbH. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Auf diesen Akt hat Celle länger als ein Jahrzehnt gewartet. Mit Schmackes setzte am Freitag Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge zum ersten Spatenstich im Zuge des gegenläufigen Ausbaus des Nordwalls an. Bevor es damit losgehen gehen kann, wird in den nächsten sieben Monaten zunächst der Kreuzungsbereich Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese/Im Kreise modernisiert.

Der Rat der Stadt Celle hat im Jahr 2004 beschlossen, im Westteil des Nordwalles zwischen dem Knoten Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und dem Neumarkt wie im übrigen Teil des Straßenzuges einen Zwei-Richtungs-Verkehr zu ermöglichen. Damit sollen die Erreichbarkeit der östlichen Innenstadt von Norden verbessert sowie Umweg-Fahrten um die Altstadt reduziert werden. Dadurch erhöhe sich auch die Verkehrssicherheit – insbesondere im Bereich des sehr unfallträchtigen Nordwalls, so Nigge: "Ich freue mich: Nach 14 Jahren können wir endlich mit diesem Projekt anfangen."

"Nachdem mit Allerbrücke und Torplatz der erste Bauabschnitt des Äußeren Rings 2009 fertiggestellt wurde und mit dem Neumarkt-Kreisel der zweite Bauabschnitt 2016 dem Verkehr übergeben wurde, starten nun die Arbeiten zum dritten und damit letzten Bauabschnitt des Äußeren Rings", so Stadtbaurat Ulrich Kinder. Dieser bestehe aus zwei Teilen: "Bauabschnitt eins umfasst den Bereich des Knotens Nordwall/Wehlstraße, und Abschnitt zwei beinhaltet den Ausbau des gegenläufig befahrbaren Nordwalls zwischen Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und Neumarkt einschließlich der Knoten."

Jetzt werde an der Kreuzung eine zusätzliche Fahrspur im Nordwall eingerichtet, so dass dort für Rechts- und Linksabbieger sowie für den geradeaus fahrenden Verkehr jeweils eine separate Spur zur Verfügung stehe, so Kinder: "Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Knotens erhöht. Radfahrer werden im Zuge der B 214 fahrbahnnah geführt und erhalten aus der Wehlstraße und aus der Fritzenwiese aufgeweitete Radaufstellstreifen." Im Einmündungsbereich der Bergstraße in die Wehlstraße werde eine Fußgängerampel eingerichtet. Die Zufahrt zum Parkplatz Im Kreise solle künftig direkt von der B 214 aus erfolgen. Die Bauzeit des 2,4 Millionen Euro teuren Abschnitts soll sieben Monate betragen.

Nigge freut sich über den Aufbruch zum Nordwall: "Wir hoffen, dass wir im Frühjahr 2019 am eigentlichen Nordwall weitermachen können – dann wird es richtig interessant."

Zufahrt zum Parkhaus

Aufgrund der Bauarbeiten ist bei der Zu- und Ausfahrt am Parkhaus Nordwall mit Behinderungen zu rechnen. Dauerparker, die über die Fritzenwiese ins Parkhaus einfahren wollen, können die Straße „Steintor“, die jetzt in beide Richtungen freigegeben ist, nutzen. Die Kurzparker können aus Richtung Blumlage weiterhin über die Kreuzung fahren und die Einfahrt ins Parkhaus nutzen. Die Ausfahrt bis 22 Uhr ist nur möglich über die Fritzenwiese in Richtung der Pfennigbrücke. Die Nachtausfahrt ab 22 Uhr erfolgt über den Nordwall in Richtung Neumarkt.

Helfen und gewinnen können Celler jetzt bei der Benefiz-Adventskalender-Aktion der Rotarier und Lions.

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