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Celle Stadt Aufgalopp zu Celler Hengstparaden
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Aufgalopp zu Celler Hengstparaden
14:12 15.09.2013
Von Michael Ende
Edle Hengste von ihrer besten Seite: Noch gibt es Restkarten für die Hengstparaden. Quelle: Anne Friesenborg
Celle Stadt

Celles Landstallmeister Axel Brockmann und einige seiner besten „Jungs“ sind wieder zu Hause. Rechtzeitig vor den Celler Hengstparaden sind sie von den „Spruce Meadows Masters“ aus der kanadischen Cowboy-Metropole Calgary zurückgekehrt. Zehn Hengste der deutschen Landgestüte haben sich dort als Aushängeschild der deutschen Pferdezucht in einem Showprogramm des internationalen Turniers präsentiert. „Dort wurden die Quadrille sowie Einzelschaubilder einstudiert, und wir traten insgesamt zehnmal vor einem faszinierten Publikum auf“, so Brockmann: „Zehntausende feierten die Landbeschäler frenetisch, und man fühlte sich zurückversetzt nach Aachen 2006, wo die Quadrille der Deutschen Landgestüte zweifelsfrei den Höhepunkt der Eröffnungsfeier der Weltreiterspiele darstellte.“ Seit der Gründung des Turniers in der Prärie am Fuß der Rocky Mountains im Jahr 1975 sei das Landgestüt Celle fester Bestandteil in den dortigen Schaunummern: „Unter den Gästen in Calgary war auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die sich von der Idee begeistert zeigte, die Deutsche Pferdezucht so exponiert bei diesem Weltklasseturnier zu präsentieren.“

Nicht jeder kann nach Calgary fliegen um Ausnahme-Pferde zu erleben – und ganz besonders die Celler müssen es auch gar nicht. Denn sie haben die „Wiege der Hannoveranerzucht“ direkt vor der Haustür. Hier werden sich an den kommenden Wochenenden auch vierbeinige Vertreter der Gestüte präsentieren, die in Calgary mit den Cellern für stehende Ovationen gesorgt haben. Brockmann: „Wir sind uns einig in dem Ziel, zukünftig noch geschlossener aufzutreten und die vielen Gemeinsamkeiten verstärkt zu nutzen. Und so freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr am 5. Oktober wieder Gastschaubilder aus Redefin und Neustadt/Dosse bei uns begrüßen können. Wir freuen uns natürlich genauso über unsere Partner aus dem Ponylager, die mit ihrer Quadrille am 29. September unsere Gäste sind und über Patrizia Kaiser-Knoll, die uns am ersten Hengstparadewochenende mit ihrem eleganten Lusitano-Hengst Urquilho besucht."

Für die Hengstparaden am Sonnabend, 21. September, Sonntag, 22. September, Sonntag, 29. September und Sonnabend, 5. Oktober sind noch Karten erhältlich. In rund 20 Programmpunkten werden fast 200 Hengste an der Hand, unter dem Reiter oder vor historischen Kutschen vorgestellt. Besondere Höhepunkte stellen die große Dressurquadrille oder die bis zum Dreizehnspänner gezeigten Kutschenvorführungen dar. Die begehrten Tickets für die Veranstaltungen, die jeweils um 13 Uhr beginnen und rund drei Stunden dauern, kosten je nach Kategorie zwischen 14 und 39 Euro und können telefonisch unter ☏ (05141) 929415 oder über im Internet unter www.landgestuetcelle.de vorbestellt werden. Michael Ende