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Celle Stadt Ausgezeichnet: Celler Verein GeoEnergy mit neuer Spitze
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ausgezeichnet: Celler Verein GeoEnergy mit neuer Spitze
18:11 16.11.2014
Von Michael Ende
Thor Noevig wurde im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzen des Vereines gewählt. Die bisherige Vorsitzende Susanne Schmitt legte das Amt nieder, um sich als Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertags neuen beruflichen Aufgaben zu stellen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Der Verein mit seinen rund 50 Mitgliedern hat seit seiner Gründung zehn Tiefengeothermieprojekte in Deutschland erfolgreich auf den Weg gebracht. Außerdem unterstützt der Verein materiell und personell die Bohrmeisterschule in Celle - die einzige Aus- und Fortbildungseinrichtung für die Bohr-und Fördertechnik in Deutschland. Zudem hat er sich als maßgeblicher Förderer für den Bau eines Drilling Simulators für die Tiefenbohrforschung eingesetzt.

Unterdessen hat der Verein eine neue Spitze erhalten. Thor Noevig wurde im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vereines gewählt. Die bisherige Vorsitzende Susanne Schmitt legte das Amt nieder, um sich als Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags neuen beruflichen Aufgaben zu stellen.

Noevig war jahrelang in der Bohrindustrie tätig und hat in verschiedenen Stationen seines 40-jährigen Berufslebens Erfahrung in der Erdöl-, Erdgas-, und Geothermiebranche gesammelt. Nach seiner Tätigkeit an der Technischen Universität in Clausthal folgten Beschäftigungen als Geschäftsführer bei der ITAG und Hekla Energy in Celle sowie bei KCA Deutag. Zudem war er 18 Jahre Vorstandsmitglied der Bohrmeisterschule Celle. Durch seine Berufstätigkeit hat Noevig zahlreiche nationale und internationale Vernetzungen in der Branche.

Schmitt hatte den Vorstandsvorsitz des GeoEnergy Celle seit seiner Gründung im März 2010 inne. Unter ihrer Führung wurden beträchtliche EU-Fördergelder nach Celle geholt. Schmitt hat während ihrer Amtszeit verschiedene Kooperationen mit niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgebaut und war maßgeblich an der Grundsteinlegung des Drilling Simulators in Celle beteiligt. Auch durch ihren Einsatz fiel letztlich die Entscheidung für die Einrichtung eines Zentrums für Tiefengeothermie am Standort Celle. Verschiedene nationale und internationale Messebeteiligungen, die internationale Konferenz für Tiefbohrtechnologie „Celle Drilling“ sowie der Celler Geothermiepfad wurden in Ihrer Amtszeit initiiert und umgesetzt. (mi)