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Celle Stadt Minister Björn Thümler besucht Celler Schloss
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Minister Björn Thümler besucht Celler Schloss
17:33 04.02.2019
Von Marie Nehrenberg
Thomas Adasch, Björn Thümler, Juliane Schmieglitz-Otten und Wilken von Bothmer (von links) schauten sich gemeinsam das Celler Residenzschloss an. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Zehn Jahre ist es her, dass Juliane Schmieglitz-Otten, Leiterin des Residenzmuseums, eine Idee hatte. Im Mittelpunkt der Überlegungen: die historischen Landschaften Niedersachsens. Inzwischen sind die Vorstellungen konkret und die Planung weit fortgeschritten. Das Residenzmuseum im Celler Schloss soll ab Spätsommer 2020 Schauplatz einer Dauerausstellung mit dem Titel "Herrschaft und Landschaft - Macht und Teilhabe" werden.

Historische Landschaften als Thema

"Unser Ziel ist es, Besuchern zukünftig nahe zu bringen, was für eine wichtige Rolle die historischen Landschaften spielen", beginnt Schmieglitz-Otten zu erzählen. Der Begriff bezeichnet seit dem Mittelalter die Vertretung der Landstände gegenüber dem Landesherrn. Im ehemaligen Königreich Hannover haben die Landschaften bis ins 19. Jahrhundert politische Aufgaben wahrgenommen. Sie existieren bis heute. In der Ausstellung sollen Bedeutung und Entwicklung im Vordergrund stehen, zum anderen aber auch gesellschaftliche Partizipation. "Parlamentarische Traditionsstränge gibt es in Niedersachsen schon viel länger, als man denkt", erklärt Schmieglitz-Otten. Und so soll die Frage nach Herrschaft, ihrer Ausübung und Kontrolle einen wesentlichen roten Faden der Ausstellung bilden.

Kultur- und Wissenschaftsminister ist zu Gast

Unter den Zuhörern im Haus der Lüneburgischen Landschaft ist auch Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Er folgt einer Einladung des Celler Landtagsabgeordneten Thomas Adasch. "Mir ist wichtig, dass wir aktiv für die Celler Museumslandschaft werben", sagt er. Damit erhöhe man die Chancen, Fördermittel zu erhalten. "Es ist immer gut zu wissen, worüber man konkret spricht." Das gilt auch für die geplante Dauerausstellung. "Das liegt uns sehr am Herzen", bekräftigt Adasch.

Land fördert Ausstellung

Deswegen beginnt der Besuch von Minister Björn Thümler mit einer Besichtigung des Celler Schlosses. "Es ist schon ein sehr beeindruckendes Gebäude", findet er. Das Schloss ist die älteste erhaltene Welfenresidenz in Niedersachsen und somit ein bedeutendes Kulturerbe. So sei es die optimale Kulisse für die Ausstellung. "Ich stehe hinter dem Projekt", sagt Thümler. "Es soll deutlich machen, dass es in Niedersachsen nicht erst seit dem zweiten Weltkrieg demokratische Ansätze gibt, sondern schon seit dem Mittelalter." Um seine Worte zu bekräftigen hat der Politiker als Überraschung den genehmigten Förderbescheid mit nach Celle gebracht. Das Land Niedersachsen fördert die Dauerausstellung mit 70.000 Euro. "Ich hoffe, dass ich mit dieser positiven Botschaft auch noch die letzten potenziellen Förderer anstoßen kann, diese tolle Idee zu unterstützen."

Schloss als historischer Ort

Mit der Geschichte der historischen Landschaften soll die Ausstellung ein bedeutendes Element der niedersächsischen Geschichte und Identität beleuchten und dabei zugleich mit dem Blick auf das europäische Demokratieverständnis einen aktuellen Beitrag leisten. All das an einem Ort, der kaum geschichtsträchtiger sein könnte.

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