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Celle Stadt Azubi-Speeddating in Celle: 15 Minuten bis zur Lehrstelle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Azubi-Speeddating in Celle: 15 Minuten bis zur Lehrstelle
17:04 30.10.2016
Gut gelaufen ist das Speeddating für Skadi Lichtenstein bei Thomas Jüschke und dem Auszubildenden Dennis Runge von der Werner Achilles GmbH. Quelle: Wieland Schäfer
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Lara Urso und Eren Uzun, die die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Bürodienstleistung besuchen, informierten über das Schülerunternehmen event@school. Zusammen mit der Agentur für Arbeit wird dieses Ausbildungsplatz-Speeddating veranstaltet. Das Schülerunternehmen organisierte die Werbung in Form von Flyern und Plakaten, erstellte Unternehmensprofile und eine Präsentation, um die Schüler auf das Azubi-Speeddating aufmerksam zu machen.

Und 110 Schüler meldeten sich an. Großes Interesse also. Über die Agentur für Arbeit wurden namhafte Firmen gewonnen: Anochin, Roters und Kollegen, CBR Fashion, Wirbals EDV, Sternpartner, CF Commercial Factoring, ConMetall, Rheinmetall Waffe und Munition, Cornils GmbH, Volksbank Südheide, Oberlandesgericht Celle, Deutsche Management Akademie, Werner Achilles, Sparkasse und BKK Mobil Oil. Alles Firmen, die in die Ausbildung eigener Fachkräfte investieren und gerne wertvolle Tipps weitergeben.

Benjamin Bauch von der Agentur für Arbeit, über seinen Schreibtisch läuft die Gestaltung der Veranstaltung: „Die Schüler haben hier die Möglichkeit, den Betrieb davon zu überzeugen, dass sie gut sind. Auch wenn sie aufgrund der Zeugnisse bei einer normalen Bewerbung nicht zum Zuge gekommen wären.“ Und dafür haben sie 15 Minuten Zeit. Mal routiniert, mal sichtlich nervös. Zehn Minuten dienen der Vorstellung und dem direkten Gespräch. Fünf Minuten dienen dem Feedback.

Skadi Lichtenstein stellt sich bei Thomas Jüschke von "Werner Achilles", vor. Jüschke hatte Dennis Runge, Auszubildender zum Industriekaufmann im dritten Ausbildungsjahr, an seiner Seite. Lichtenstein ist bei ihrem ersten Gespräch ein wenig aufgeregt, aber das gehört dazu, so Jüschke. „Wie haben Sie sich auf das Gespräch vorbereitet?“ Lichtenstein hat sich sogar vor Ort informiert. Ein Pluspunkt.

Das Gespräch läuft gut. Freizeitinteressen? Sie spielt Handball, macht viel Sport. Arbeitet gerne im Team, das kann wichtig sein. Sprachkenntnisse? Man muss auch mit Kunden plaudern können, die bei einem international ausgerichteten Unternehmen schon mal aus dem Ausland anrufen. Lichtenstein hat im Zeugnis eine außergewöhnlich gute Bewertung im Arbeits- und Sozialverhalten. Das bleibt nicht unentdeckt und wird anerkannt. Vielleicht sieht man sich zum persönlichen Gespräch in der Firma wieder, so Jüschke. Gut gelaufen.

Von Wieland Schäfer