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Celle Stadt Besonderer Blick auf Neuenhäusen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Besonderer Blick auf Neuenhäusen
17:36 16.06.2011
Von Oliver Gatz
Sieger des Fotowettbewerbs: Viktoria Lejk und Martin Dobroschke mit Ortsbürgermeister Joachim Ehlers (rechts). Quelle: Torsten Volkmer
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NEUENHÄUSEN. Gleich zweimal kam Martin Dobroschke beim Fotowettbewerb in Neuenhäusen zu Ehren: Mit seiner Arbeit „art deco“ setzte er sich unter den Teilnehmern in der Altersgruppe ab 22 Jahre durch. Außerdem erhielt er noch den Publikumspreis. In der Altersgruppe bis 22 Jahre belegte Viktoria Lejk mit ihrer Arbeit „umbrella“ Platz eins.

„Ziel des Wettbewerbs war es, sich mit dem Stadtteil Neuenhäusen intensiv zu befassen und die Eindrücke fotografisch festzuhalten.“, sagte Ortsbürgermeister Joachim Ehlers bei der Preisverleihung des vom Ortsrat initiierten und mit Unterstützung des „atelier22“ durchgeführten Fotowettbewerbs. „Jedes Foto hätte es eigentlich verdient, prämiert zu werden, denn allen Teilnehmern ist die gewünschte Auseinandersetzung mit dem Stadtteil Neuenhäusen in hervorragender Weise gelungen“, so Ehlers weiter. Die unterschiedlichen Motive zeigten darüber hinaus sehr deutlich, dass Neuenhäusen ein kulturhistorisch bedeutender Stadtteil mit vielen Gesichtern sei. Der Ortsbürgermeister dankte dem „atelier22“ für die Unterstützung bei der Organisation des Wettbewerbs.

„Die Auswahl der Jury hat sich an folgenden Kriterien orientiert: Gebäude, Natur in Verbindung mit Neuenhäusen und Menschen bei uns, gebündelt aus fototechnischer Perspektive”, erläuterte Evelyn Reschke vom “atelier22”. Wer die Fotos gesehen habe, werde bestätigen, dass es für die Jury nicht einfach gewesen sei, eine Entscheidung zu treffen, so Reschke weiter.

Auch die Besucher des Stadtteilfestes wirkten mit ihrem Votum bei der Vergabe des Öffentlichkeitspreises mit. Die Stimmverteilung war knapp, aber das Foto von Martin Dobroschke kristallisierte sich dann doch heraus. Dass es dasselbe war, was auch die Jury nach ihren strengen Kriterien ermittelt hatte, beweist, dass Fachmeinung und öffentliche Meinung auch übereinstimmen können.

„Insgesamt hat der Wettbewerb zum Ausdruck gebracht, dass es sowohl durch die Beteiligung der Fotografen als auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit gelungen ist, einen kreativen, stadtteilbezogenen Dialog anzuregen und Neuenhäusen in seiner Vielfalt fotografisch darzustellen“, resümierte Ehlers. Der Wettbewerb sei als ein Beitrag zur Identitätsfindung in Neuenhäusen zu betrachten.