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Celle Stadt Besuch bei Vereinten Nationen in den Haag: HBG-Schüler nehmen an Simulationen teil
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Besuch bei Vereinten Nationen in den Haag: HBG-Schüler nehmen an Simulationen teil
15:43 22.02.2010
Celle Stadt

Fünf Tage lang diskutierten die Schüler in verschiedenen Komitees komplexe politische Themen und ihre Lösungsvorschläge. Angesprochen wurden dabei unter anderem die Themen Kinderarbeit, nukleare Abrüstung und erneuerbare Energien. Die HBG-Schüler trugen zu dem Treffen die Interessen und politische Ansichten Weißrusslands vor.

„Das tolle an THIMUN ist, dass ich Jugendliche in meinem Alter aus der ganzen Welt kennen lernen kann und die Möglichkeit habe, mit ihnen Englisch zu sprechen“, berichtet die Teilnehmerin Inga Knoop.

Für diese internationale Konferenz waren nicht nur viel politisches sowie außerschulisches Engagement gefragt: Auch die Umsetzung der Englischkenntnisse und ein toleranter Umgang mit den anderen Teilnehmern aus aller Welt spielten eine wichtige Rolle.

Mit der Unterstützung der begleitenden Lehrkraft und Leiterin der THIMUN-AG des Hermann-Billung-Gymnasiums, Petra Höxtermann, hatten sich die Schüler fast ein Jahr lang auf die bevorstehenden Aufgaben der Konferenz vorbereitet. Anspruchsvolles Debattieren stand dafür auf dem Plan, die Schüler schrieben Eröffnungsreden und recherchierten die politischen Ansichten Weißrusslands.

„Die Vorbereitung für THIMUN ist eine Menge Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Allerdings merkt man spätestens während der Konferenz, dass sich diese Arbeit wirklich lohnt und sich die viele Mühe auszahlt“, erzählt Darja Sempf. Für die Simulation schrieb jeder Schüler zunächst zu seinem speziellen Thema einen Resolutionsentwurf, der auf der Konferenz eine fundierte Gesprächsgrundlage bilden sollte. So konnten im Dialog mit anderen „Delegierten“ Kompromisse und Lösungen zu den aktuellen Themen gefunden werden.

Bereits seit zwölf Jahren haben Schüler des Hermann-Billung-Gymnasiums die Möglichkeit, an THIMUN teilzunehmen. „THIMUN war eine großartige Erfahrung und eine einzigartige Chance, die Arbeitsweise dieser weltweit tätigen Organisation kennen zu lernen“, so Gianna Mewes.

Von Wiebke Quader