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Celle Stadt Bilanz: Celler Schützenfest "eine runde Sache"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Bilanz: Celler Schützenfest "eine runde Sache"
17:18 23.07.2014
Von Gunther Meinrenken
Kinder amüsieren sich auf einem Kinderkarussell beim Celler Schützenfest. Oft war es jedoch zu heiß, viele Familien blieben zuhause oder gingen ins Freibad. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

"Wetter können wir nicht." Mit diesem Satz spielte der Oberste Hauptschaffer der Fünf Vereinigten Celler Schützengesellschaften, Detlev Doering, auf die hochsommerlichen Temperaturen an, die während des Celler Schützen- und Volksfestes herrschten. "Es gibt bessere Bedingungen, die Schausteller tun mir ein bisschen leid. Abends lief es dann aber ganz gut", zog Doering eine Bilanz für die fünf Tage dauernde Veranstaltung auf dem Schützenplatz.

Bei einer Umfrage der CZ unter den Schaustellern war das Wetter das beherrschende Thema. Einer, der darunter gelitten hatten, war Marvin Fick. Seine Familie war mit einem Fahrgeschäft, einem Ausschank und einem Kinderkarussell auf dem Schützenfest vertreten. "Tagsüber waren einfach zu wenig Leute da. Und am Abend waren natürlich keine Kleinkinder mehr unterwegs, die mit unserem Karussell hätten fahren können", fasste er seine Erfahrungen zusammen. Immerhin lief der Getränkestand von Mutter Jacqueline Fick besser. "Im Großen und Ganzen war es in Ordnung."

Über "recht bescheidenen Umsatz" wegen des Wetters klagte so mancher Schausteller. Daneben spielte noch ein anderes Thema eine Rolle: Kritik an der Werbung für das Schützenfest. Nach der Meinung eines Standbetreibers, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, waren zu wenig Plakate aufgehängt worden. Doering hat eine andere Auffassung. "Wir haben bald 40.000 Beilagen über die Cellesche Zeitung verteilt, haben damit die Bürger, die im Einzugsgebiet des Schützenfestes leben, direkt angesprochen. Außerdem haben wir Anzeigen geschaltet", verteidigte er die Werbestrategie.

Doering sprach von einem insgesamt "ruhigen" Schützenfest, vor allem auch für die Anwohner. Lediglich zwei- bis dreimal hätten Fahrgeschäfte die Musik herunterregeln müssen. Auch die Polizei habe kaum Vorfälle registriert. Am Dienstagabend sei jedoch ein junges Schützenpaar von einer Gruppe anderer Gäste geschlagen worden. "Angenehm überrascht war ich von der Beteiligung an den Umzügen, auch von den Gastvereinen. Das Schützenfest war eine runde Sache", befand Doering.