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Celle Stadt "Bilderkonzert" in der Celler Stadtkirche mit starken musikalischen Parts
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Bilderkonzert" in der Celler Stadtkirche mit starken musikalischen Parts
18:48 15.07.2018
Das Paradies sichtbar gemacht: „Gottes schöne Schöpfung“ hieß die neue Folge aus der Reihe „BilderKlänge“ in der Stadtkirche. Quelle: Doris Hennies
Celle Stadt

Celle.

„Gottes schöne Schöpfung“ hieß am Freitag das Thema, mit dem ein weiteres Stück Fülle und Schönheit der frühreformatorisch geprägten Celler Schlosskapelle mit Hilfe einer großen Projektionswand ans Licht gebracht wurde. Diesmal erwartete die zahlreichen Gäste ein wahres „Bilderkonzert“ – mit ungewöhnlich starken musikalischen Parts: Die spektakuläre de-Mans-Komposition „Kage“ (die japanische Bezeichnung für Reflexion) ließ schon vor Einsetzen der Leinwandprojektion Bilder im Kopf entstehen – Assoziationen von Natur (Tierstimmen, rasseln, tropfen). Später die Variationen von Gordon Jacob (1895 – 1984) für Altblockflöte und Klavier (Robin Hlinka) – emotionsgeladen romantisch. Zum Abschluss die Sonate III von Francesco Barsanti (1690-1770) für Altflöte und Orgel.

Mit ihren Vorträgen setzten Kuratorin Juliane Schmieglitz-Otten und Pastor Michael Stier ein starkes und verbindendes Gegengewicht, eine Ergänzung aus kunsthistorischer und theologischer Perspektive, das Paradies bildlich sichtbar gemacht. „Am Anfang war ein Garten – und am Ende wird ein Garten sein“… die Einleitung Stiers führte zu einer Sicht auf die göttliche Schöpfungsgeschichte in all ihrer Fülle – und die Aufgabe des Menschen mittendrin, in diesem Zwischenstadium, der dem Chaos abgewonnenen Lebenswelt. „Damit verbunden ist Verantwortlichkeit: Aufgabe und Arbeit, Ziel, Verheißung. Eine Verpflichtung, für das Hier und Jetzt Verantwortung zu übernehmen“, sagte Stier. Alles in allem ein perfekter Dreiklang von Glaube, Geschichte und Musik, der die Besucher spürbar berührte.

Von Doris Hennies

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