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Celle Stadt Blechschäden auf Celles glatten Straßen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Blechschäden auf Celles glatten Straßen
09:49 12.12.2017
Von Dagny Siebke
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Gegen einen Laternenmast und einen Grundstückszaun stieß gegen 8.25 Uhr eine 33-Jährige, nachdem sie hinter einer Linkskurve ins Schleudern geriet. Die Fahrerin war auf der Neuenhäuser Straße unterwegs und nahm die Kurve zum Waldweg, als sie nach rechts von der offenbar glatten Fahrbahn abkam. Es entstand lediglich Sachschaden.

Zur gleichen Zeit kam es auf dem Wilhelm-Heinichen-Ring zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Verletzt wurde dabei niemand. Ein 36 Jahre alter Autofahrer wollte mit seinem Fahrzeug nach rechts in die Haydnstraße abbiegen und erkannte zu spät, dass die vor ihm fahrenden Rechtsabbieger bereits bremsten – und geriet ins Rutschen.

Weniger wegen der glatten Straßen, sondern eher wegen Unachtsamkeit kam es auf der Bundesstraße 191 in Garßen zu einem Auffahrunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Eine Autofahrerin wurde schwer verletzt, der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon. Der Sachschaden belief sich auf rund 11.000 Euro. Dabei war gegen 7.40 Uhr der 41 Jahre alte Fahrer eines Mercedes Sprinter auf der B 191 von Celle in Richtung Garßen unterwegs, als sich der Verkehr an der Kreuzung (Alvernsche Straße) vor der roten Ampel aufstaute. Offenbar hatte der Fahrer des Kleintransporters die haltenden Fahrzeuge nicht rechtzeitig bemerkt und stieß mit einem Skoda Roomster zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser dann in das Heck eines Lkw geschoben. Obwohl im Auto sämtliche Airbags aufgingen, musste die 63 Jahre alte Fahrerin von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher selbst war nicht angeschnallt.

Winterdienst der Stadt gegen Schneefälle gewappnet:

Insgesamt vier Einsatzleiter für den Winterdienst analysieren bei der Stadt Celle mehrfach täglich die Wetterlage. „Momentan bereitet uns vor allem die überfrierende Nässe auf den Straßen Sorgen“, erzählt Markus Wiese, Abteilungsleiter Straßenbetrieb. „Besonders bei Kopfsteinpflaster und Brücken ist Vorsicht angebracht.“

Bis zu 90 Mitarbeiter waren am Wochenende im Einsatz. Handkolonnen streuen an Überwegen und Bushaltestellen Sand oder ein Gemisch aus Sand und Salz. Unterwegs sind auch fünf große Streufahrzeuge, ein kleines Streufahrzeug und ein Radlader.

Personal- und Maschineneinsatz werden jährlich für die Zeit von November bis März in einem Winterdienstplan geregelt. Dieser sieht nach entsprechender Wetterlage werktags eine Rufbereitschaft von 4.30 Uhr bis 22 Uhr für den maschinellen Einsatz vor. Für die Handkolonnen gibt es werktags eine Rufbereitschaft von 4.30 Uhr bis 19 Uhr.

Bei den Streufahrzeugen wird auf Salz oder abhängig von der Temperatur auf ein Gemisch mit Magnesiumchlorid zurückgegriffen. Die Mischung bewirkt, dass das Salz länger auf der Straße haftet und weniger Einsätze zu fahren sind. Insgesamt bietet die auf dem Betriebshof in der Neuenhäuser Straße befindliche Salzhalle Kapazitäten für 400 Tonnen Salz.

„Anlieger haben den Schnee auf das eigene Grundstück, an den Rand der Gehwege zu schieben“, betont Wiese. „Und nicht auf die Straße, zum Nachbarn, in den Rinnstein auf Abläufe oder vor Ein- und Ausfahrten.“