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Celle Stadt Blockheizkraftwerke helfen dem Kreis sparen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Blockheizkraftwerke helfen dem Kreis sparen
19:51 01.10.2015
Ulf Werner und Andreas Enskat vom Landkreis Celle - nehmen das neue Blockheizkraftwerk - in der Schule in Lachendorf unter die Lupe. Quelle: Benjamin Westhoff
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"Die Investition in die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein erfolgreicher Beitrag zur Einsparung von Energie- und Betriebskosten und bedeutet eine enorme Minderung der CO2-Emission", bilanziert Landkreissprecher Holger Harms. "Durch weiter steigende Energiekosten und absehbar sinkende Investitions- und Wartungskosten wird das Thema BHKW auch in Zukunft Thema des Landkreises Celle bleiben."

Das erste BHKW mit einer Leistung von 30 Kilowatt hat der Landkreis im Jahr 2000 in seinem Verwaltungsgebäude An der Trift in Celle errichtet. Bis Anfang September dieses Jahres sind im Laufe der Zeit sechs weitere Anlagen in Schulen und Sporthallen im Landkreis dazugekommen. Ein weiteres soll bis Jahresende noch folgen, vier weitere BHKWs bis Ende 2019.

Für die bisherigen Anlagen – bis Anfang 2015 – hat der Landkreis rund 600.000 Euro investiert. Ab wann sich die Investitionen in die einzelnen Anlagen letztlich amortisiert haben, hängt von den Anschaffungs- und Wartungskosten der einzelnen BHKWs sowie den während des Betriebs herrschenden Energiekosten ab, so Harms. Der Landkreis rechnet beispielsweise bei seiner ersten Anlage mit einem Zeitraum von zehn Jahren. "Bei den aktuellen Kosten für Strom und Gas ergeben sich für alle Anlagen zusammen Einsparungen von rund 190.000 Euro pro Jahr. Dieser Wert variiert in Abhängigkeit zu den stark schwanken Energiepreisen und Vergütungen."

Die Einsparungen werden in den nächsten Jahren vermutlich noch höher ausfallen, doch dafür muss erstmal investiert werden. Für die in diesem Jahr und bis 2019 vorgesehenen BHKWs rechnet der Landkreis mit Kosten von 630.000 Euro.

Von Kai Knoche