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Celle Stadt CZ-Biertest: Dunkle Macht verführt Celler Pilstrinker
Celle Aus der Stadt Celle Stadt CZ-Biertest: Dunkle Macht verführt Celler Pilstrinker
18:12 10.05.2018
Von Dagny Siebke
Quelle: Dagny Siebke
Celle Stadt

Veranstalter Michael Solms zeigt an seinem "Flaggschiff", wie vielfältig Craft Beer sein kann, und verführt selbst den überzeugten Pilstrinker Björn Christiansen. Der 40-Jährige aus Altencelle mag alles, was es an Pilsvariationen gibt – am liebsten herb. "Wenn es sich anbietet, teste ich neugierig sämtliche Biersorten aller Länder", erzählt der Maschinist.

Yannick Tahn dagegen mag sein Bier gerne malzig und sagt: "Wenn ich die Auswahl habe, trinke ich ein dunkles Bier." Im Ausschank habe der 20-jährige Student aus Groß Hehlen schon Craft Beer getestet, doch wenn er selbst Bier kauft, bleibt er lieber bei den Klassikern.

"Wir steigen mit etwas Leichten ein", sagt Biersommelier Solms und eröffnet den anderthalbstündigen CZ-Test. Von Glas zu Glas werden die Biere immer intensiver und ausgefallener. "Mit dem Pale Ale haben wir uns einen Wunsch erfüllt und ein eigenes Bier gebraut", erzählt der Veranstalter. Das Pale Ale hat einen Alkoholgehalt von 5,2 Prozent und kostet 3,50 Euro pro Glas. "Es riecht fruchtig", sagt Christiansen. "Es schmeckt auch so", ergänzt Tahn. "Ein bisschen nach Grapefruit und leicht bitter im Nachgang." Solms erklärt, dass hier der Aromahopfen Citra zum Zug kommt und das Bier beim "Slow Brewing" länger gelagert wird. Das "Flagship India Pale Ale" aus Kanada ist etwas dunkler und mit seinem Mango-Geschmack noch fruchtiger. Mit 6,8 Prozent steigt der Alkoholgehalt, das Bier schmeckt auch etwas trockener und bitterer.

Inspiration für seine Bierfeste holt sich Solms im Internet, zum Beispiel beim Portal www.untappd.com, wo man sein Bier bewerten kann. Ganz hoch im Kurs stehe dort das Edel-Craft-Beer "Nebuchadnezzar", das auf dem Niveau der größten Champagner-Flasche mithalten will. Es kostet 6 Euro pro Glas und kommt auf 8,5 Prozent Alkohol. Doch unsere Biertester überzeugt der Verkaufsliebling nicht. Christiansen sagt: "Es ist nicht so richtig herb." Dafür habe es eine karamellige Süße.

Noch intensiver schmeckt das Honigbier. Doch wirklich ungewöhnlich ist die "Lemon Thyme Gose". "Sieht aus wie Apfelschorle", sagt Christiansen. Die Gose ist eine Biersorte, die ursprünglich aus Goslar oder Leipzig stammen soll. Es handelt sich um Sauerbier, das mit Koriander und Salz gebraut wird. "Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Getränk Bier ist", betont Tahn. Doch zu einem Fischgericht würden die Biertester die Gose trinken.

Am besten kommt bei den CZ-Testern das Gebräu "Dunkle Macht" von der Landgang-Brauerei aus Hamburg an. Das Porter hat einen Alkoholgehalt von 6,6 Prozent und kostet 4 Euro pro Glas. "Das ist ein Bier fürs Frühstück", sagt Christiansen. "Oder für den Nachtisch", ergänzt Tahn. Denn das dunkle Bier steckt voller Kaffee-, Kakao- und Kirsch-Aromen.

Am intensivsten schmeckt das Imperial Stout "Rasputin" aus den Niederlanden. Dafür sorgen der Alkoholgehalt von 10,4 Prozent und die höhere Trinktemperatur. "Das ist das erste Bier, das auf der Zunge brennt", so Tahn. Und selbst für das Erdbeerbier "Früli" aus Belgien können sich die Celler erwärmen. Dieses kommt auf 4,1 Prozent Alkohol und kostet 4 Euro. "Noch ein bisschen Rum rein und ihr habt einen Frozen Daiquiri", scherzt Solms.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. „Wer früher einmal selbst hier betreut wurde, hilft heute anderen“, erklärt Alexander Schäfer, Projektleiter des Jugendclubs Celle. Seit 2005 ist der multikulturelle Treffpunkt an der Bahnhofstraße eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund – meist Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, aber auch andere Nationalitäten sind darunter.

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