Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt CZ-Weihnachtstombola: Heitere Losverkäufer bringen Cellern Glück
Celle Aus der Stadt Celle Stadt CZ-Weihnachtstombola: Heitere Losverkäufer bringen Cellern Glück
19:42 10.12.2017
Von Dagny Siebke
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Um die vier Losverkäufer bilden sich immer wieder Menschentrauben. „Um 10 Uhr sind wir keine zehn Meter aus dem Alten Rathaus gekommen, da kamen uns schon die ersten Loskäufer entgegen“, berichtet CZ-Verlegerin Friederike Pfingsten. Die Begeisterung der Celler für die große Weihnachtstombola der Celleschen Zeitung steckt auch die Losverkäufer an: Die Stimmung ist ausgelassen. Oberbürgermeister Jörg Nigge behauptet, in seinem Eimer die meisten A-Lose zu haben. „Es macht Spaß, bei der Aktion ‚Mitmenschen in Not‘ zu helfen“, sagt er. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Celler der Stadtgesellschaft verpflichtet fühlen.“

Den meisten Loskäufern geht es nicht um die zahlreichen Gewinne, sondern den guten Zweck udn die Hilfe für Bedürftige in der Region hinter der Aktion. Selbst auswärtige Gäste unterstützen das. Rita Paul aus Bad Belzig besucht mit ihrem Mann und ihrer Tochter jedes Jahr den Celler Weihnachtsmarkt. „Wir sind glücklich, dass es uns nicht so schlecht geht wie manch anderen“, sagt die Brandenburgerin. Dieses Mal springt für Familie Paul ein Glühwein als Sofortgewinn heraus.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte übt sich zum ersten Mal als Losverkäufer. Karsten Lamm bringt der Everser dabei auch noch Glück. Unter den elf Losen, die er inklusive eines Mengenrabatts für seinen Einsatz von 20 Euro erhalten hat, waren zwei Gewinne: Kekse und ein Gutschein für das Frühstücksbuffet bei Café Müller.

Auch Celles neue Superintendentin feiert in der Mittagsschicht ihre Premiere als Losverkäuferin. Andrea Burgk-Lempart bringt die richtige Einstellung mit: „Ich gehe erst, wenn alle Lose verkauft sind.“ Und auch sie hat "Anfängerglück". Familie Bönisch aus Groß Hehlen beschert sie bei fünf Losen zwei Gewinne: einen Glühwein und ein C-Los, das einen Sachpreis vom Buch bis zur Kurzreise verheißt.

Dechant Andrzej Tenerowicz hat dagegen schon reichlich Tombola-Erfahrung: „Zum ersten Mal aber schneit es. So kommt eher das Weihnachtsgefühl auf“, sagt er. Und scherzt mit der Superintendentin: „Wollen Sie ein katholisches oder ein evangelisches Los kaufen?“

Die Kirchen sowie die sozialen Dienste von Stadt und Landkreis Celle entscheiden gemeinsam mit der CZ über die Verwendung der eingehenden Gelder. Burgk-Lemparts Stellvertreter Uwe Schmidt-Seffers ist deshalb auch gern als Losverkäufer dabei und betont: „Wir sind dankbar für diese Mittel außerhalb des Etats. Es ist Gold wert, damit unbürokratisch helfen zu können.“

Insgesamt flossen am Auftakt-Wochenende nicht zuletzt auch dank des Einsatzes prominenter Helfer, die die CZ-Mitarbeiter und -Ruheständler als Verkäufer unterstützten – am Samstagnachmittag gesellte sich auch noch der Landtagsabgeordnete Thomas Adasch dazu – bereits rund 28.500 Euro auf das Spendenkonto. „Angesichts des durchwachsenen Wetters am Samstag und des Schneefalls am Sonntagnachmittag war das ein guter Start“, freut sich Chefredakteur Ralf Leineweber.

Und es bleibt spannend, denn noch sind gut 1000 der begehrten A-Lose in den Töpfen. Deren Besitzer sind am kommenden Sonntag bei den Schlussziehungen dabei, bei denen unter anderem der Gewinner eines Seat Mii Chic 1.0 ermittelt wird.

Weiter geht es am Montag um 10 Uhr. Lose gibt es zum Preis von zwei Euro – solange der Vorrat reicht und maximal bis zum dritten Adventssamstag. Die Gewinne werden im Foyer des alten Rathauses ausgegeben. Allerdings gibt es auch Bratwürstchen, Glühwein oder andere Heißgetränke, die direkt auf dem Weihnachtsmarkt in Empfang genommen werden können.