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Celle Stadt Camper in Vorwerk packen tüchtig an
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Camper in Vorwerk packen tüchtig an
12:33 05.07.2018
Von Dagny Siebke
Rosemarie und Frank Kresse (sitzend) beleben den SB-Shop wieder. Er ist Treffpunkt der Vereinsmitglieder um Bernd Helmecke (Mitte). Mit mehreren Ladungen Sand haben sie den Strand des Silbersees verschönert. Doch die ein oder andere Müllhalde - gibt es noch auf dem Platz. Quelle: Oliver Knoblich
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„Die Unterlagen sind schon auf dem Weg nach Lüneburg ins Vereinsregister“, sagt Bernd Helmecke, der einstimmig zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. Der Taxifahrer weiß, worauf er sich einlässt, da er schon zwei Vereine gegründet hat.

Kassenwart Frank Kresse hat vor vier Wochen den SB-Shop gegenüber vom Eingang wiederbelebt. Hier treffen sich die Vereinsmitglieder und tauschen sich über ihre Pläne aus. Zwei Celler Sportvereine und ein Pflegedienst seien schon Förderer des Vereins geworden, sagt Helmecke und ergänzt: „Wir haben auch schon Anfragen aus Berlin und Österreich erhalten.“

Als Nächstes wollen die Dauercamper die Sanitäranlagen auf eigene Faust sanieren. „Handwerker und Fliesenleger haben wir hier genug“, so Kresse. Für die Übergangszeit könnten sie noch einen Duschcontainer gebrauchen. Geplant ist schon ein Kinderflohmarkt für Samstag, 14. Juli, um 10 Uhr. Am Nachmittag soll es eine Kinder-Disko geben. „Mit solchen Aktionen wollen wir den Platz in allen Punkten attraktiver machen“, betont Helmecke.

Doch der neue Verein will nicht nur Förder-, sondern auch Trägerverein sein. Um selbst Pächter des stadteigenen Grundstücks zu werden, müssen die Dauercamper sich nun im Rennen zwischen den potenziellen Investoren behaupten. Ihr Konzept haben die Camper bereits im Neuen Rathaus eingereicht.

Die Vereinsgründung sei der Stadtverwaltung bekannt, sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner. Zur Sache selbst könne sie aufgrund des aktuell laufenden Ausschreibungsverfahrens keine Auskünfte geben. Die Verwaltung werde anhand der vorgelegten Konzepte und Gebote eine nicht öffentliche Vorlage für den Rat zur Entscheidung vorbereiten. Nach den Sommerferien wird dann entschieden, wie es mit dem Campingplatz weitergehen soll.

Kresse und Helmecke erzählen, dass sich ungefähr sieben potenzielle Investoren den Campingplatz angeschaut hätten. Zwei Interessenten kämen direkt aus Celle. Mögliche Pächter scheinen bei der Stadtverwaltung das Nachsehen zu haben. Denn vor einigen Wochen meldete sich Bettina Höger bei der CZ und berichtete: „Als ich bei der Stadtverwaltung angerufen habe, um mich nach den Pachtbedingungen zu erkundigen, hat man mich abgewimmelt.“

Zu tun gibt es noch genug auf dem Campingplatz. Zwar hat die Stadtverwaltung zwei riesige Container voll Sperrmüll entsorgt, doch die ausrangierten Wohnwagen und mindestens eine Müllkippe sind noch nicht verschwunden. „Hier gibt es noch Berge von Müll“, sagt Kresse. „Dem Anschein nach hat die Stadtverwaltung ihre Arbeiten einfach abgebrochen.“ Stadtsprecherin Meißner betont: „Das Verfahren ist insgesamt noch nicht abgeschlossen. Die Stadt Celle ist gemeinsam mit dem Nachlassverwalter bemüht, in den nächsten Wochen und Monaten sowohl brandschutzrechtlich als auch bauordnungsrechtlich geordnete Zustände herzustellen.“

Wenn „Lottchen“ so über die Männer herzieht und agiert, dann gibt’s da kaum ein Tabu – dabei treffen ihre Monologe so humorvoll-spitzig ins Schwarze, dass man sich dem lästerlichen Spaß daran kaum entziehen kann. Nicht anders ging es dem Publikum im Celler Sophienstift am Dienstagnachmittag. Die Zuschauer im gutgefüllten Saal hatten Lachtränen in den Augen und so manche Dame im Publikum wollte sich ein bestätigendes Nicken nicht verkneifen.

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