Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt CeBus-Chaos: Landkreis setzt Taxis ein
Celle Aus der Stadt Celle Stadt CeBus-Chaos: Landkreis setzt Taxis ein
18:39 11.06.2012
Von Oliver Gatz
Celle Stadt

Die Verwaltung hat die CeBus auf das Problem aufmerksam gemacht und fordert nun Abhilfe. Alvern sei quasi bei der Schülerbeförderung abgekoppelt worden, erläuterte Toboll. Früher hätten die Schüler die sogenannten Leerfahrten der CeBus nutzen können, um nach Lachendorf zu kommen. Doch diese Fahrten führten nun nicht mehr über Alvern.

Mit dem Schülertransport gibt es offenbar auch an den Gymnasien Hölty und KAV Probleme. Hier erreichten die Schüler nach der sechsten Stunde nicht mehr die Busse am Heese- und am Schlossplatz, heißt es in einer schriftlichen Beschwerdenliste, die der CZ vorliegt.

Sabine Meinicke aus Garßen beklagte sich über verwirrende Angaben an der Haltestelle in der Ortsmitte an der Bundesstraße 191: „An der Tafel Richtung Innenstadt war der Bus zwar angegeben, nur – es kam kein Bus. Die Busse aus Eschede bogen alle vorher ab. Auf der anderen Seite der B191 stadtauswärts hielt dann ein Bus. Auf der Seite stand aber kein Bus um diese Zeit auf dem Abfahrtsplan.“ Sie frage sich, ob die CeBus testen wolle, wieviel Humor die Fahrgäste noch hätten, so Meinicke.

Für unübersichtlich hält auch eine CeBus-Kundin aus Ovelgönne den neuen Fahrplan. Ihren Angaben zufolge fahren zum Teil Busse, die gar nicht auf den Streckenplänen stehen. „Ich steige da nicht durch“, schimpfte sie.

Unmut auch in Westercelle: „Die wenigen Verbindungen die im neuen Fahrplan für das Neue Land vorgesehen sind, sind nicht akzeptabel“, schrieb Astrid Alföldi verärgert an Landrat Klaus Wiswe. Es müsse weiterhin sichergestellt sein, dass die Bürger ohne lange Wartezeiten ins Neue Land oder in die Stadt gelangen. Es könne nicht sein, das die CeBus die Anbindung von Regionen, die nicht so stark frequentiert seien, einfach reduziere. „Eine regionale Verkehrsgesellschaft muss auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden“, meint Alföldi.