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Celle Stadt "Celle blüht auf"-Nachschub ist da: Ran an die Tütchen!
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Celle blüht auf"-Nachschub ist da: Ran an die Tütchen!
16:07 12.04.2018
Von Michael Ende
Ab sofort sind wieder „Celle blüht auf“-Samenpäkchen erhältlich. CZ-Redakteur Michael Ende (links) und CZ-Marketingmitarbeiter Christian Adam präsentieren ein paar von Tausenden von Päckchen, die es jetzt im CZ-Kundencenter gibt: „Ran an die Tütchen!“ Quelle: Maren Schulze
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Wer per E-Mail an info@celle-blueht-auf.de Samenpäckchen bestellt hat, wird benachrichtigt, dass er sein Saatgut abholen kann, sobald es für seine speziellen Bedürfnisse abgewogen ist.

Buntes Netz: Doch es geht nicht um eine einzige große Fläche – ganz im Gegenteil. Erklärtes Ziel von „Celle blüht auf“ ist vielmehr, möglichst viele kleine Blühflächen zu schaffen, die sich wie ein buntes Netz über das Celler Land spannen und so Insekten und Kleintieren das Überleben erleichtern. Dabei mithelfen wollen Menschen aus dem gesamten Landkreis. Mitmachen ist denkbar einfach: Bis zu einer Fläche von 20 Quadratmetern ist das Saatgut kostenlos bei der CZ erhältlich – natürlich nur so lange der Vorrat reicht. Soziale Einrichtungen erhalten das Saatgut für Flächen bis zu 100 Quadratmetern kostenlos bei der CZ. Alles, was darüber hinaus geht, gibt die CZ zum Selbstkostenpreis weiter. Und der ist ganz besonders günstig, da der Wildblumen-Saatgut-Händler Rieger-Hofmann die Aktion „Celle blüht auf“ mit einem 50-prozentigem Rabatt unterstützt.

Wilder Blumen-Trend: „Eine Freundin hat mich auf diese Aktion aufmerksam gemacht, und prompt wurde mir dann bei der Arbeit auch das erste Päckchen Saatgut angeboten“, sagt Kim Koerner aus Celle: „Da nun bei uns im Garten die ersten Wildbienen einziehen sollen und bereits die ersten Nisthilfen bestellt wurden, ist dieses Angebot natürlich perfekt. Neben Apfel- und Kirschbaum darf es natürlich auch drumherum bunt blühen.“ Koerner hat sich Saatgut für acht Quadratmeter bestellt. „Dann springen auch noch ein paar Seedbombs für die Nachbarn und Freunde raus.“

Nachbarschaftsprojekt: Joachim Webel aus Hermannsburg setzt auf mehrere Flächen. Er hat für den Schulgarten des Christian-Gymnasiums, den er pflegt, für eine Fläche des Heimatmuseums Hermannsburg, dem er vorsteht, und eine Fläche des NABU Hermannsburg beim Haus der Natur, die er ebenfalls pflegt, Saatgut für insgesamt 100 Quadratmeter bestellt. Die Familien ten Bosch und Freiling in Eschede machen aus „Celle blüht auf“ derweil ein Nachbarschaftsprojekt auf 400 Quadratmetern. Mit im Boot ist auch der Golfclub Herzogstadt Celle, der in direkter Nachbarschaft zu picobello gepflegten Greens Blühflächen und eine Streuobstwiese anlegen will. Auch die Bundeswehr möchte nicht nur flecktarn-grün sein, sondern an ihren Kasernen auch ein bisschen bunter werden, und noch immer flattern der CZ jeden Tag neue Bestellungen ins Haus.

Laufend neue Bestellungen: Christian Adam vom CZ-Verlagsmarketing hat schon seit Wochen alle Hände voll zu tun. Täglich beantwortet er Saatgut-Bestellungen von Lesern, ordert Material nach, wiegt Saatgut ab, tütet es ein und sorgt dafür, dass die Sämereien dorthin kommen, wo sie gebraucht werden. „Das hört gar nicht mehr auf“, lacht Adam: „Immer wenn ich denke, ich hab‘ alles abgearbeitet, kommen neue Bestellungen rein.“ Hunderte von Cellern aus Stadt und Landkreis machen bereits mit. In die Sache ist Schwung gekommen – und aufhören soll sie schon gar nicht.

Anonymer Spender: Dafür, dass es weitergehen kann, sorgen auch großzügige Spender wie etwa der Celler Bürger, die die CZ-Aktion mit satten 1500 Euro unterstützt. „Ich finde es einfach klasse, dass die CZ zusammen mit ihren Lesern etwas für die Artenvielfalt tut“, sagt der Spender, der anonym bleiben möchte. Er würde sich freuen, wenn das von ihm gespendete Geld in Form von Blumen möglichst breit gestreut wird: „Es gibt noch eine Menge zu tun, aber mit Celle blüht auf ist ein Startschuss gefallen, der hoffentlich noch lange nachhallen wird.“

Die Sonnenstrahlen locken Klein und Groß aus dem Haus – hin zum Französischen Garten. Die Kinder wollen toben und sich wie echte Piraten auf ihrem eigenen Kutter fühlen. Die Vorfreude ist groß, schließlich liegen die Einzelteile des großen Schiffes hinter der Kita "Schlösschen" seit Anfang Dezember auf der gewohnten Fläche ungenutzt herum. Nun haben die Aufbauarbeiten begonnen.

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