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Celle Stadt Celle rockt den Platz nicht
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celle rockt den Platz nicht
13:54 17.06.2018
Den Musikern gelingt nicht, das Publikum vor die Bühne zu locken: Die meisten Gäste bleiben an den Tischen sitzen. Quelle: Fotocredit
Celle Stadt

Gemeinsam mit einigen Übergebliebenen dieses Events wird man Zeuge des Soundchecks für die Bands „Menschenkind“, „dopamin.inc“ und „Fehlanzeige“. Letzteres gilt auch für die Antwort auf die Frage, ob man die Gruppen kenne. Eigentlicher und einziger Star der Veranstaltung ist eine Band, die gar nicht vor Ort ist: Die Deutschrocker „Böhse Onkelz“ locken einiges an Kommentaren hervor. „Es gibt ja viele Coverbands, aber die sind unterschiedlich gut, mal sehen, wie dopamin.inc es macht“, zeigen sich Denis Romanov und Gina Spierling erwartungsvoll. Als vom Frontman der „Onkelz-Imitate“ der Satz „So jetzt geht es richtig los“, von der Bühne heruntergerufen wird, ist es bereits neun Uhr.

Die Anzahl der Zuhörer ist zwar größer als beim Beachsoccer der vergangenen Woche, aber der Platz hätte bei eigentlich idealem Konzertwetter weit mehr Besucher gefasst. Den Musikern gelingt nicht einmal, das Publikum vor die Bühne zu locken, die meisten Gäste bleiben an den Tischen sitzen. „Die Stimmung ist tot“, lautet ein Kommentar. „Es gibt wahrscheinlich nicht mehr so viele Onkelz-Fans“, überlegt Ines Motzki, was für die gähnende Leere vor der Bühne verantwortlich sein könnte. „Danke für Nichts“ und „Leere Worte“ heißen die Titel, Ines Motzki und ihr Mann können alle mitsingen. „Ich habe die Onkelz ja live gesehen“, berichtet Mario Motzki und fügt hinzu: „Die Stimme des echten Frontmans kannst du gar nicht imitieren, da hält keiner mit, musikalisch ist es so lala und gesanglich kommen sie überhaupt nicht ran“, lautet die Einschätzung des Original-Kenners.

Als solchen kann man auch Sebastian bezeichnen. „Die Musik der Onkelz begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, fünfzehn Mal habe ich sie schon live gesehen, die Texte sprechen mich einfach an“, sagt der Celler. „Na ja, Cover ist eben Cover“, lautet sein Urteil über die dopamin.incs, die sich auf der Bühne wie die beiden anderen Bands redlich mühen, den Platz allerdings einfach nicht rocken.

Von Anke Schlicht

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