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Celle Stadt Celle soll sich in Weihnachtsstadt verwandeln
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celle soll sich in Weihnachtsstadt verwandeln
18:53 10.04.2018
Von Dagny Siebke
Die Initiative Celle will, dass die Besucher des Weihnachtsmarktes durch die gesamte Altstadt schlendern. Schlosstheater-Geschäftsführer Stephan Bruhn und Reformhaus-Chefin Stefanie Ende gehören zum Vorstand, haben schon einige Ideen und hoffen auf weitere Anregungen. Quelle: Oliver Knoblich
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„Wir wollen, dass die Besucher nicht nur auf dem Großen Plan und der Stechbahn verweilen, sondern auch in andere Bereiche der Celler Innenstadt schlendern.“ Schließlich seien die Mitglieder der Initiative Celle über die ganze Altstadt verteilt. Einige Ideen gebe es schon, auch wenn der Aufwand sicher etwas Geld kosten werde. Beim „Come together“ am Mittwoch, 11. April, um 19.30 Uhr im Restaurant „Primavera“, Mauernstraße 22, können weitere Gewerbetreibende Anregungen einbringen.

Bruhn ist Geschäftsführer des Schlosstheaters und ist seit einigen Monaten der Nachfolger von Saturn-Chef Matthias Maaß, der aus persönlichen Gründen zurücktrat. „Dem Theater geht es nur gut, wenn es auch der Stadt gut geht“, erläutert Bruhn seine persönliche Motivation. „Was die Initiative ausmacht, sind verschiedene Perspektiven, nicht nur des Einzelhandels.“ Vom Handel, über Gastronomie und Handwerk, von kleinen bis hin zu großen Betrieben.

Mit „Celle Creativ“ hat Bruhn keine Berührungspunkte. Er sieht den Verein für die Kreativwirtschaft nicht als Konkurrenz. „Unsere Ansprechpartner sind die Innenstadtakteure“, betont er. Wichtigstes Ziel sei der Aufbau der Mitgliederzahl. Aktuell komme die Initiative Celle auf 30 Mitglieder.

Auf dem neuen Flyer werden acht Ziele genannt. Nicht nur die Aktivität des Vorstands sei gefragt, sondern aller Mitglieder, erläutert Stefanie Ende als stellvertretende Vorsitzende. Momentan gibt es drei Arbeitsgruppen: für den Großen Plan, für die Lokalhelden und für die Aktion „Heimatshoppen“, die wieder im September laufen soll. Ende betont: „Im vergangenen Jahr gehörten wir mit 80 Beteiligten zu den aktivsten Städten.“

Die Ursache für den Stromausfall in Teilen des Stadtgebiets am vergangenen Freitag ist geklärt. Nach Angaben von SVO-Sprecherin Christiane Poestges ist an der Station Fischerstraße ein Endverschluss am Übergang zum Stromnetz defekt gewesen. Sozusagen ist dadurch die Sicherung heraus geflogen.

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