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Celle Stadt Celle startet „Kita-Offensive“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celle startet „Kita-Offensive“
21:00 25.04.2018
Von Michael Ende
Celle Stadt

„Es ist unser erklärtes Ziel, Celle zu einem attraktiven Ort für junge Familien zu gestalten. Dazu gehört auch, Eltern umfassende, flexible Betreuungsmöglichkeiten anzubieten“, sagt Nigge. Die Zahl der Plätze, die Stadt und freie Träger insgesamt bereithalten, steige von 2315 auf 2415. Für Nigge sei es nur konsequent, neben der derzeitigen Wohnungsmarkt- und Neubürger-Initiative „Celle – Dein Zuhause“, den Familien auch passende Rahmenbedingungen in der Betreuung zu bieten. Daher würden derzeit zusätzlich noch weitere Planungen in dieser Richtung vorangetrie-ben.

Neubau: Die größte Einheit entsteht in Kürze in Vorwerk, wo in Kooperation mit den Johannitern ein Kita-Neubau im Werden ist. Künftig sollen am Bosteler Weg 25 Kita- und 15 Krippen-Kinder ganztags betreut werden. Baubeginn solle im Juni sei, heißt es.

Inklusion: Zusammen mit dem Umzug des Bereichs Leben und Lernen nach Garßen erweitert die Lebenshilfe Celle ihr Angebot im Elementarbereich. Nach dem umfangreichen Umbau der bisherigen Erich-Kästner-Schule wird dort im Oktober 2018 eine integrative Krippengruppe mit 14 Ganztagsplätzen eröffnet. „Das gleichberechtigte Miteinander der Kinder mit und ohne Beeinträchtigung von Anfang an ist für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft“, beschreibt Eileen Probst, die in der Lebenshilfe Celle den Kindergarten Purzelbaum leitet, die Motivation für die Übernahme der Trägerschaft dieser integrativen Krippe.

Neue Waldgruppe: Etwas Neues gibt es auch im Waldorfkindergarten: eine Waldgruppe für Drei- bis Sechsjährige. Hier entstehen 15 Halbtagsplätze. Das Besondere daran: Die Gruppe ist jeden Tag und bei jeder Witterung bis zu vier Stunden in der Natur unterwegs. Weitere Plätze bietet eine Kleingruppe von zehn Kita-Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in der Ganztagsbetreuung der Kita Fuhsestraße. In der Kita Waldweg wurde durch Umstrukturierung noch 15 Nachmittagsplätze und in der Kita St. Ludwig sechs Plätze für Über-Dreijährige gewonnen.

Warten auf Anmeldungen: Zu Beginn des Jahres gab es in Celle insgesamt 2392 Kita- und Krippenkinder – 873 in städtischen Einrichtungen und 1419 bei freien Trägern. Es sei schwer einzuschätzen, wie sehr der Bedarf im Zuge der Kostenfreiheit steigen würde und wie viele neue Plätze in Celle geschaffen werden müssten, heißt es aus dem Rathaus: Stadtweit gebe es noch etwa 338 Anspruchsberechtigte. Inwieweit diese sich vor dem Hintergrund neuer Rahmenbedingungen für eine Betreuung entscheiden würden, sei nicht vorauszusehen. Wie hoch der Versorgungsgrad insgesamt sein werde, stehe auch noch nicht fest, heißt es auf CZ-Nachfrage. Das hänge von den Anmeldungen der Eltern zum neuen Kita-Jahr ab.

SPD fordert Waldkindergarten: Unterdessen fordert die SPD im Rat, dass die Verwaltung prüfen solle, an welchem Standort ein zusätzlicher Neubau einer Kindertagesstätte mit einer Krippe realisiert werden könne. Außerdem solle ein geeigneter Ort für den Betrieb eines Waldkindergartens gesucht und das Angebot eines Waldkindergartens mit ein bis zwei Gruppen eingeführt werden. „In Celle gibt es aktuell dieses Angebot für Kinder noch nicht. In vielen anderen Gemeinden, auch im Landkreis Celle, ist es beliebt und wird angenommen“, so SPD-Ratsherr Christoph Engelen.

Mehr als 80.000 Fotografien gingen bei den teilnehmenden Redaktionen für den Wettbewerb „Blende 2017“ ein. Bei der bundesweiten Endausscheidung bekamen die Juroren mit mehr als 8100 Aufnahmen nur die Spitze des Bilderberges zu sehen.

Dagny Siebke 26.04.2018

Frankfurt war auf jeden Fall eine Reise wert. Die Nachwuchs-Band „DeadPac“, die in der Celler Rockmusik-Initiative (Cri) beheimatet ist, hat beim SchoolJam-Finale auf der Musikmesse in der Mainmetropole ihr Bestes gegeben. „Letztlich hat es zum Sieg nicht gereicht, aber es war toll, überhaupt dabei zu sein“, erzählt Sänger Patrick Edwards.

Jürgen Poestges 25.04.2018

Durchgestylte Bahnen, perfekt gestutzte Greens mit Meckischnitt-Rasen – das hat der Golfclub Herzogstadt Celle auf seinem Areal zwischen Garßen und Alvern zu bieten. Doch die Golfer können auch natürlich. Umweltschutz gehört zum Konzept des Clubs, der bei der "CZ-Aktion Celle blüht auf“ mitmacht: Jetzt wurden Bäume gepflanzt und Blühflächen angelegt.

Michael Ende 25.04.2018