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Celle Stadt Celler Abiturient forscht in Israel
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Abiturient forscht in Israel
14:19 13.12.2013
Von Carsten Richter
Der 19-Jährige Jan-Hinrich Nölke - hier mit Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende - durfte in Israel forschen. Quelle: Alex Sorokin
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Das Spannende: Nölke hat dabei etwa 80 junge Forscher aus 70 Ländern getroffen. "Es haben sich sehr interessante Gespräche ergeben." Der wissenschaftliche Aspekt sei einmalig, betont der 19-Jährige, der im kommenden Jahr ein Physikstudium aufnehmen will. Klar, dass sich auch in Israel für ihn alles um die Wissenschaft von Materie und Energie drehte: Nölke hat Magnetsonden hergestellt, um mit ihrer Hilfe zu neuen Erkenntnissen über Magnetfelder zu gelangen – so können später Verbesserungen in der Medizin- und Informationstechnik erzielt werden.

"Nur am Weizmann-Institut kann man in diesem Bereich forschen", erklärt Nölke. Unter den fachübergreifenden Forschungseinrichtungen gehört das Institut zur weltweiten Spitze. Besonders führend ist es im Bereich der Erforschung alternativer Energiequellen. Etwa 1200 Forschungsprojekte laufen dort regelmäßig. "Celle gehört zu den wenigen Städten, die Schülern diese exklusive Möglichkeit bieten", sagt Mende. Das sei ein großer Gewinn für die Stadt und der Städtepartnerschaft mit dem israelischen Mazkeret Batya zu verdanken.

Nach einem Besuch des Weizmann-Instituts wurde Mende die Option eines Stipendiaten-Platzes für einen Celler Schüler angeboten. Die Gymnasien schlugen Kandidaten vor, schulische Leistungen zählten zu den Auswahlkriterien. 2012 war bereits Max Schult als Abiturient des Hermann-Billung-Gymnasiums nach Israel gereist. Die Teilnahmekosten von 3600 Euro übernehmen die gemeinnützige Pfingsten'sche Stiftung und die Sparkassenstiftung.