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Celle Stadt Celler Badeland will Energiekosten sparen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Badeland will Energiekosten sparen
16:38 13.02.2014
Von Gunther Meinrenken
Badeland-Mitarbeiter Michael Schmidt kontrolliert die Wasseraufbereitungsanlage in dem Celler Erlebnisbad. Ein Gutachten hat Einsparpotenziale vor allem im technischen Bereich festgestellt. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

2,1 Millionen Euro Defizit bringt das Celler Badeland jährlich den Stadtwerken ein. Der Betrieb von Badeanstalten ist zwar in der ganzen Republik ein Zuschussgeschäft, doch etwas weniger Minus dürfte es nach Meinung von Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke, schon sein. Er möchte das Ergebnis des Erlebnisbades deutlich verbessern.

2012 war schon einmal eine Analyse des Betriebes vorgenommen worden. Edathy fehlten dabei noch einige Daten. Im Herbst vergangenen Jahres gab er ein Gutachten in Auftrag, dass energetische Aspekte unter die Lupe nahm und sich außerdem damit beschäftigte, Möglichkeiten der Umsatzsteigerung auszuloten. Die Ergebnisse liegen seit ein paar Wochen vor.

"Wasser, Strom, Gas – der Gutachter hat ein großes Einsparpotenzial aufgezeigt", erklärte Edathy. Dieses liege weit über 100.000 Euro. Verbesserungen könnten in erster Linie im technischen Bereich erzielt werden. "Wir wollen die überschüssige Wärme des Blockheizkraftwerkes auch im Sommer besser ausnutzen. Die Pumpensteuerung ist nicht an das Aufkommen der Badegäste angepasst, hier haben wir im Augenblick noch nicht einmal eine Computersteuerung", nannte Edathy ein paar Beispiele, wo die Stadtwerke Optimierungen erzielen könnten.

"Das ist natürlich mit Investitionen verbunden. Der Gutachter ist daher im Augenblick dabei, mit den zuständigen Stellen von Land und Bund über Fördermittel zu verhandeln", berichtete Edathy. Dafür habe der Aufsichtsrat jetzt grünes Licht gegeben. "Welche Maßnahmen wir ergreifen werden, steht frühestens Mitte des Jahres fest", sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Das gilt auch für die weitere Steigerung der Attraktivität des Badelandes für die Gäste. "Es gibt einige Gedankenspiele hinsichtlich der Sauna oder auch der Rutschen", verriet Edathy ohne ins Detail gehen zu wollen. Eventuell werde auch noch eine Befragung der Badegäste erfolgen.