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Celle Stadt Celler Bäckerei wird "von Baustellen gebeutelt"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Bäckerei wird "von Baustellen gebeutelt"
10:28 19.06.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle Stadt

„In letzter Zeit sind wir von Baustellen gesegnet“, scherzt Bäckermeister Andreas Misch, um dann sofort wieder ernst zu werden. „In den vergangenen Jahren waren wir ziemlich gebeutelt.“ Gerade die jüngste Wander-Baustelle an der Sprengerstraße bereitet Misch große Probleme. Seit etwa zwei Wochen ist die Zahl der Kunden deutlich zurück gegangen. Das liege vor allem an der Logistik der Baustelle, so Misch.

Der letzte Straßenabschnitt Richtung Vorwerk ist gesperrt, sodass niemand aus Richtung Norden kommen kann. Auch nachdem das Straßenschild „Sprengerstraße gesperrt“ durch ein Sackgassenschild ersetzt wurde, finden kaum mehr Celler ihren Weg in die Bäckerei. „Wenn ich in Vorwerk wohne fahre ich natürlich nicht erst den Umweg zu uns, ehe ich nach Hause fahre. Und wir sind ja auch nicht die einzige Bäckerei auf dem Weg, wo die Leute dann stattdessen einkaufen können“, sagt Misch.

Somit fielen quasi alle Vorwerker Kunden weg. „Wir leben nun mal auch vom Durchgangsverkehr oder von Kundschaft, die uns erreichen kann“, so Misch. Die Tatsache, dass zur Ferienzeit die Zahl der Kunden leicht sinke, da viele in den Urlaub fahren, ist für den Bäckermeister nur ein schwacher Trost. Schließlich müsse die Produktion dennoch herunter gefahren, womit auch an Umsatz eingebüßt wird.

Eine Veränderung der Schilder, wie sie Danielle Baxmann, Inhaberin der Konditorei und Chocolaterie Baxmann, angeregt hatte, könnte zumindest etwas Abhilfe schaffen. „Das momentane Sackgassenschild ist schlichtweg falsch. Schließlich muss man nicht umdrehen, sondern kann auch weiterhin in Richtung Wasserturm fahren“, sagt Andreas Mischs Schwester Anja. Zum Glück habe die Bäckerei viele Stammkunden, die trotz der verwirrenden Beschilderung weiter in der Filiale einkauften.

„Bis sich die Situation aber ganz normalisiert hat, muss erst einmal die Baustelle wieder verschwunden sein“, ist sich Andreas Misch sicher. Die große Hoffnung ist, dass, nach Abschluss der Arbeiten an der Sprengerstraße, alle Filialen der Bäckerei zumindest für ein Jahr Baustellen-frei sind. (als)

Das Celler Kammerorchester in großer sinfonischer Besetzung präsentiert einmal im Jahr das Ergebnis der Proben im großen Saal der Congress Union. Dieses Mal begann das Konzert mit dem Vorspiel zum dritten Akt von Richard Wagners Oper „Lohengrin“. Und wie das begann! Da war man doch verblüfft über die Qualität der Wiedergabe, denn gerade die Blechbläser-Partien des Stückes können leicht daneben gehen.

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„Sommerwind“, so hieß der Titel des gemeinsamen Konzerts der „Celler Bläsergruppe“ und der Organistin Almut Höner zu Gunten-hausen in der Celler Stadtkirche. Das Konzert bot in der erstaunlich gut gefüllten Stadtkirche ein buntes Kaleidoskop von Kompositionen aus verschiedenen Epochen und von Komponisten unterschiedlicher Nationen. Dabei lag das Übergewicht eindeutig bei den Skandinaviern.

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Atemberaubend. Dieses Adjektiv beschreibt wohl am treffendsten, was die Instrumentalisten der CJD-Musikschule Celle im Rahmen des Sommerkonzertes am Samstagabend im Foyer des Schulzentrums Burgstraße zu Gehör brachten. Vom Bläserensemble über das Erwachsenen-Orchester bis hin zum Jugenddorforchester wussten die kleinen und großen Musikschüler unter der Leitung von Alfred Bürger den Spannungsbogen immer straffer zu ziehen – bis das zusehends begeisterte Publikum am Ende der gut zweistündigen Aufführungen gar nicht anders konnte, als sich zwei Zugaben zu erklatschen.

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