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Celle Stadt Celler Big Band begeistert zu Semesterende von Collegium Cellense
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Big Band begeistert zu Semesterende von Collegium Cellense
18:05 16.12.2013
In nur einer Stunde präsentierten die 16 Musiker der Biog Band Celler sieben Stücke.  Quelle: Martina Hancke
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Die Big Band spielte zwar sehr verschiedene Stücke, das Hauptthema blieb dabei jedoch Jazz. „Der Jazz entwickelte sich vor etwa 120 Jahren in New Orleans“, erklärte Evangelos Tzavaras, Schauspieler vom Schlosstheater, der in die CD-Kaserne eingeladen worden war, um das Kinderkonzert mitzumoderieren. Erfolgreich wurde der Jazz vor allem in den 20er und 30er Jahren, als dazu getanzt wurde. Die Idee der Big Band entstand daraus: Um die Geräusche der Tanzenden zu übertönen, mussten mehr Musiker her - eine große Band.

Die Musiker der Big Band Celle erklärten selbst ihre Instrumente und zum Vergnügen der Kinder war jeder der Meinung, seines sei das Wichtigste. Es gibt verschiedene Gruppen innerhalb der Big Band: Den Posaunensatz, den Trompeten- und den Saxophonsatz, die Rhythmusgruppe und die Sängerin, Melanie Germain, die auch einen Großteil des Konzerts moderierte. Bei den Posaunen und den Trompeten spielen jeweils vier Musiker, nur bei den Saxophonisten sind es fünf. Zur Rhythmusgruppe gehören ein Bassist, ein Pianist, ein Gitarrist und ein Schlagzeuger.

Die Big Band Celle besteht aus Profi- und Amateurmusikern. „In jeder Instrumentengruppe spielt ein Profi mit“, so Karolin Seiker, die Bariton-Saxophonistin der Big Band.

Das Saxophon deckt den größten Bereich an Tönen ab, allein in der Big Band Celle gibt es fünf verschiedene Tonhöhen: zweimal Alt, zweimal Tenor und einmal Bariton. Die Posaune hingegen ist ein tieferes Blasinstrument als etwa die Trompete. Bandleader Nigel Moore erklärte das den jungen Zuhörern ganz einfach: „Je größer beziehungsweise länger das Instrument, desto tiefer der Ton.“

Die Besucher des Collegium Cellense können sich schon auf das nächste Semester freuen, das im Frühjahr beginnen wird. Das dazugehörige Programm erscheint im Januar. Thilo Hancke

Von Thilo Hancke