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Celle Stadt Celler Bullenberg-Quartier soll verkehrsberuhigt werden
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Bullenberg-Quartier soll verkehrsberuhigt werden
03:22 24.02.2018
Von Michael Ende
Die Verkehrssituation im Bereich Bullenberg soll nach Ansicht der CDU einheitlich geregelt werden. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

NEUENHÄUSEN. „Die aktuelle Verkehrssituation in dem Quartier ist unübersichtlich und führt immer wieder zur Verunsicherung der Verkehrsteilnehmer. In dem genannten Bereich wechseln sich drei unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen in kurzer Folge ab. Die Anzahl der Verkehrszeichen auf engstem Raum ist irreführend“, sagt Joachim Ehlers (CDU). Aus Richtung Thaerplatz gelten für den Bullenberg zunächst 30 Stundenkiometer, in Höhe der Kita gibt es einen verkehrsberuhigten Bereich mit 7 Stundenkilometern, der nach 50 Metern wieder in eine Tempo-30-Zone übergeht. Ehlers: „Das ist eine sehr unglückliche Anordnung, denn Autofahrer haben bereits das Tempo-30-Schild vor Augen, wenn sie in den Verkehrsberuhigten Bereich hineinfahren. Der Verkehrsberuhigte Bereich wird von Autofahrern überhaupt nicht wahrgenommen.“

Ein weiterer Grund für die Einrichtung eines einheitlichen verkehrsberuhigten Bereichs sei die Tatsache, dass das gesamte Quartier überwiegend von Fußgängern und Radfahrern frequentiert werde, so Ehlers: „Die Verkehrsführung für Fußgänger auf der Teilstrecke zwischen Hannoverscher Straße und Wendehammer Höhe Kita ist jedoch völlig unbefriedigend. Der ausgewiesene Gehweg verläuft zunächst auf der linken, dann auf der rechten Seite. Die Gehwegbreite ist uneinheitlich, und außerdem wird er häufig zugeparkt, so dass Fußgänger die Fahrbahn benutzen müssen.“

So hätten Fußgänger den Eindruck, dass ein verkehrsberuhigter Bereich vorliege – tatsächlich darf aber Tempo 30 gefahren werden, was eine latente Gefahr für Fußgänger bedeute: „Ein hoher Anteil der Fußgänger sind Schulkinder und Eltern mit Kleinkindern, denn wir haben in diesem Abschnitt eine Ballung von pädagogischen und kinderärztlichen Einrichtungen. Allein aus diesem Grund besteht dringender Handlungsbedarf.“

Antoinette Kämpfert (SPD) ist stolz darauf Ortsbürgermeisterin in Celles Multi-Kulti-Stadteil zu sein: „Die Neustadt-Heese ist der größte und wohl auch bunteste Stadtteil Celles, was die Zusammensetzung der Bevölkerung betrifft. Hält sich mancherorts das Vorurteil über diesen Stadtteil hinter dem Bahnhof, so hat er im vergangenen Jahr doch weiter an Attraktivität gewonnen.“ Zur Attraktivität zähle auch die Kunst im Quartier, so Kämpfert: „Und die ist allgegenwärtig. Und wird noch mehr. So organisiert der Ortsrat mit dem Stadtteilmanagement und dem Atelier22 für diesen Sommer weitere Aktionen mit den Bewohnern zur Gestaltung der tristen oder teils beschmierten Strom- und anderer Verteilerkästen.“

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