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Celle Stadt Celler Caroline-Mathilde-Denkmal reif für Schönheitskur
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Caroline-Mathilde-Denkmal reif für Schönheitskur
18:41 15.06.2016
Von Michael Ende
Das Caroline-Mathilde-Denkmal im Französischen Garten könnte eine Schönheitskur gut vertragen. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Zur Erinnerung an die 1775 in Celle verstorbene Königin Caroline Mathilde von Dänemark hat die Lüneburger Land- und Ritterschaft im Jahre 1784 dieses Denkmal im Französischen Garten in der Nähe des Schlösschens errichten lassen. Entworfen wurde es von dem berühmten Bildhauer und Maler Adam Friedrich Oeser, dem Direktor der „Zeichnungs-, Mahlerey-, und Architektur-Academie“ in Leipzig.

Bei dem Denkmal handelt es sich um eine allegorische Darstellung. Auf einem Rundsockel steht die mit dem Bildnis der Königin geschmückte Urne. Eine auf Wolken ruhende Frauengestalt krönt das Gefäß mit Lorbeerkranz und Palmenzweigen, den Sinnbildern der Tugend und des Ruhms. Sie stehen für die Unschuld der Königin gegenüber den ihr entgegengebrachten Verleumdungen. Die Mutter mit ihren Kindern symbolisiert die Liebe des hannoverschen Volkes zu der nach Celle verbannten Königin.

Unterstützung bekommt Schulze von Altstadt-Ortsbürgermeisterin Gudrun Jahnke (SPD): „Diese Maßnahme sollte im Rahmen einer denkmalgerechten Sanierung realisiert werden und das Denkmal zum Stadtjubiläum den Celler Bürgern in neuer Pracht zur Verfügung stehen.“ Dieser Vorschlag korrespondiere im Übrigen mit der aktuellen Wiederherstellung und Sanierung der Tribüne am Schlösschen in unmittelbarer Nachbarschaft. „Eine bessere Ausschilderung zum Denkmal über den Treppenpfad vom Südwall kommend, wäre für alle Besucher wünschenswert und sinnvoll“, ergänzt Jahnke.