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Celle Stadt Celler Frauenakademie ergründet Männerwelt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Frauenakademie ergründet Männerwelt
16:43 30.06.2017
Von Dagny Siebke
Bis zum 7. März sammelt die Jury der Frauenakademie unter dem Motto "LiebesLeben" Malereien, Fotos, Skulpturen, Installationen und Poesie. Bei der Ausstellung soll es allerdings um mehr als die Beziehung zwischen Mann und Frau gehen. Quelle: Diagentur
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Viele Paarkonflikte seien noch nicht gelöst. Auch von der chinesischen Philosophie her ergebe es Sinn, einen Mann zur Frauenakademie einzuladen. "Denn bei Ying und Yang ist auch immer vom anderen Element ein Teil drin", erklärt Kunsttherapeutin Wuttke.

Die Liebe zwischen Menschen wird aber auch Thema der nächsten Ausstellung von Frauen für Frauen sein. Bis zum 7. März 2018 freut sich die Jury der Frauenakademie über Malereien, Fotos, Skulpturen, Installationen und Poesie zum Thema "LiebesLeben". Doch das Motto sei noch weiter gedacht, als "Liebeserklärung an das Leben", betont Fabi-Leiterin Magda Meyer-Schulte. Die insgesamt 15 Seminare des Jahresprogrammes richten sich an Frauen, die sich verändern und bewegen wollen. Dazu passt auch der Leitsatz "Lust auf mehr", nämlich mehr Leben, mehr Kompetenz, mehr Wissen und mehr Austausch.

Neu im Programm ist auch das "Café International". Immer am letzten Montag im Monat treffen sich von 18 bis 20 Uhr Frauen aus verschiedenen Ländern, um Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen und Erfahrungen auszutauschen. Auch kulinarisch gesehen werden keine Grenzen gesetzt. Die Finnin Anu Stäpke und die Litauerin Eglè Preine werden die Leitung übernehmen. Alle Damen können kostenlos vorbeischauen.

Ein neues Gesicht in der Frauenakademie ist Kunsttherapeutin Mechthild Stephany, die im Seminar "Lebens-Balance" Tipps zur Entschleunigung des Alltags geben wird. Das Angebot am Donnerstagvormittag eignet sich für Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen wollen und nach der richtigen Balance zwischen Berufs- und Privatleben suchen. Als Lehrerin der Kreismusikschule wird Stephany viele musikalische Elemente einfließen lassen.

Ungewöhnlich ist auch der Themenabend "Bipolar – na und?" Dozentin Caroline John will Betroffenen, Freunden und Angehörigen die Erkrankung "manisch-depressiv" mit all ihren Facetten vorstellen. "Der Aufklärungsbedarf in Familien ist sehr groß. Außerdem wollen wir zeigen, dass Betroffene sehr kreativ sein können und nicht nur mit einem Defizit zu kämpfen haben", so Meyer-Schulte.

Um das große Austauschbedürfnis von Frauen zu stillen, wird auch wieder Atelier "Salon" bei Moderatorin Grit Wuttke angeboten. Sie erzählt: "Wir kommen immer sehr schnell auf essenzielle Themen zu sprechen, die einen bewegen." Auch die "Gespräche unter Mauerseglern" mit Dorothea Stockmar und der Klassiker "Gibt es tatsächlich Engel" mit Barbara Schubert sind wieder dabei.

Mehr Infos unter www.frauenakademie-celle.de/