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Celle Stadt Celler Grüne gegen Allerinsel-„Bremser“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Grüne gegen Allerinsel-„Bremser“
10:26 06.09.2016
Von Michael Ende
Celle Stadt

Zobel weist darauf hin, dass bei den bis jetzt vorgelegten Planentwürfen ein Festplatz und kostenloses Parken im Westen der Allerinsel vorgesehen seien: „Alle Behauptungen, die einen Wegfall des Festplatzes suggerieren, sind falsch oder gezielte Fehlinformationen.“ Auch würden die weiteren Planungen Wohnungen für schmale Geldbeutel vorsehen. Hier sei die „städtische Wohnungsbaugenossenschaft“ gefordert, so Zobel, der damit die Städtische Wohnungsbau GmbH (WBG) meinen dürfte. Zudem sei es reizvoll, im südlichen Teil ein dringend benötigtes Hotel insbesondere für Touristen zu planen. Endlich gebe es die Möglichkeit, Celle verstärkt als „Stadt am Fluss“ wahrzunehmen.

Diese für die Stadtentwicklung wichtigen Planungen als „unsäglich“ oder als „Utopie“ abzuqualifizieren, wie es der Unabhängigen-Fraktionsvorsitzende Udo Hörstmann getan habe, sei „schlicht ein Armutszeugnis“, so Zobel. Wichtig sei die energetische Planung der Allerinsel. Hier fordern die Grünen nach Aussage ihres Bauausschuss-Mitgliedes Judith Knabe „konkrete Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges, weitgehend autarkes und klimaneutrales Stadtquartier.“

Im Bauausschuss hatte man die Verwaltung auf Nachfrage Knabes erläutert, dass man zumindest für den ersten Abschnitt der Wohnbebauung direkt am Hafen kein gemeinsames Blockheizkraftwerk benötige, da die dort geplanten Gebäude in Niedrigenergiebauweise errichtet würden und praktisch nicht beheizt werden müssten.

Die Grünen legen Wert darauf, dass der erste Entwicklungsabschnitt auf der Allerinsel nicht auch gleichzeitig der letzte sein dürfe. „Planungen, die nur den Staus Quo und das Beharren auf den jetzigen Festplatz zum Inhalt haben, lehnen wir ab“, so Zobel.