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Celle Stadt Celler Hochwasserschutz kommt voran
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Hochwasserschutz kommt voran
16:14 07.09.2016
Von Michael Ende
Freude beim symbolischen  Spatenstich zum zweiten Teil des Allerinsel-Hochwasserschutzes (von links): Stadtbaurat Ulrich Kinder, Dirk-Ulrich Mende, Hochwasserschutz-Experte Ernst Kohls sowie die Bauunternehmer Joachim Tiesler und Volker Mattauch. Quelle: Alex Sorokin
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Die Stadt werde mit diesen Flutmulden auch alle kleineren Hochwässer, die Schäden in den Celler Siedlungsgebieten anrichten können, auf ein niedrigeres Niveau absenken, so Mende. Das habe sich im Bereich Klein Hehlen beim Hochwasser im Jahr 2013 schon merklich positiv ausgewirkt. In Angriff genommen wird jetzt der Bau von ergänzenden Mauern im Bereich Conmetall und hinter der Theo-Wilkens-Halle, der Bau einer Hochwasserschutzmauer beginnend am Getreidesilo bis zum Anschluss an den hochwasserfrei hergestellten Hafen, die Aufhöhung der zukünftigen Baufläche hinter der südlichen Hafenmauer mit Boden, der beim Bau der Flutmulden anfällt, sowie ein erster Abschnitt der Hochwasserschutzmauer am südlichen Ufer der Mühlenaller.

Für die jetzt anlaufenden Arbeiten hat das Land Niedersachsen bei Baukosten von 3,7 Millionen Euro rund 2,6 Millionen Euro an Zuwendungen bereit gestellt. „Mitte des Jahres 2017 wird die Allerinsel hochwasserfrei sein“, so Mende. Noch in diesem Jahr sollten für die Jahre 2017 und 2018 weitere Mittel aus dem EU-Förderprogramm beantragt werden, um die Hochwasserschutzmauer entlang des südlichen Ufers der Mühlenaller in den Bereichen Amtsgericht, Kreishaus und das Siedlungsgebiet entlang der Speicherstraße zu bauen.