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Celle Stadt Celler Johanniter ehren verdiente Helfer
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Johanniter ehren verdiente Helfer
15:00 18.12.2017
Celle Stadt

Celle. Zugführer Dirk Hoppenstedt, der gemeinsam mit Regionalvorstand Sven Heine alle Ehrungen vornahm, lobte die Helfer in seiner Rede. „Wir möchten mit diesen Auszeichnungen zeigen, wie wir die Arbeit unserer Ehrenamtlichen schätzen“, sagte er. „Diese Anerkennung ist auch ein Zeichen, dass die Helfer durchaus stolz auf ihr Engagement sein können.“

Auch nutzte Hoppenstedt den Abend für einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2017 und einen Ausblick in das Jahr 2018. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Ehrenamtlichen laut Hoppenstedt insgesamt rund 14.000 Dienststunden geleistet. Im Schwerpunkt kamen diese bei Verpflegungseinsätzen im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft und bei Sanitätsdiensten in der Region zusammen.

Doch Helfer beteiligten sich auch bei Diensten außerhalb Celles – so etwa beim Karneval in Köln oder beim Kirchentag in Berlin und Wittenberg. Aktuell sichern die Johanniter den Weihnachtsmarkt in Celle mit ihrem Sanitätsdienst medizinisch ab.

Für 2018 steht für die Johanniter in Celle auch wieder einiges an. Termine für zahlreiche Lehrgänge, beispielsweise zum Rettungssanitäter, in der Stabsarbeit oder auch als Feldkoch oder Verbandsführer stehen bereits fest. Dazu kommen noch Ausbildungsangebote, die innerhalb des Regionalverbandes organisiert werden. Auch wird es 2018, wie schon in diesem Jahr, wieder einen Veranstaltungstag „Johanniter on tour“ in Celle geben, bei dem sich das Ehrenamt vorstellt, um neue Helfer zu gewinnen.

Wie alle zwei Jahre steht auch nächstes Jahr wieder der Landeswettkampf in Otterndorf an der Nordsee an. Bei dem landesweiten Leistungsvergleich der Retter hofft der Ortsverband, gleich mit mehreren Mannschaften, bei den Erwachsenen und bei den Jugendlichen, an den Start gehen zu können.

Zum Schluss seines Berichtes ging es für Hoppenstedt noch um eine Mitteilung in eigener Sache. „Zum Jahresende werde ich das Amt des Einheitsführers niederlegen“, sagte er. „Doch ich bin nicht ganz weg, in dieser Funktion stehe ich zwar nicht mehr zur Verfügung, aber als Zugführer im Einsatz können die Johanniter weiter auf mich zählen.“

Familiären und beruflichen Belangen möchte sich der Familienvater und Steuerfachangestellte zukünftig stärker widmen. Er bedankte sich bei seinem Team für sieben Jahre als Einheitsführer. Gruppenführer Michael Meyer überreichte stellvertretend für die Helferschaft ein kleines Präsent: „Du warst für uns Helfer 24 Stunden am Tag da und hattest immer ein offenes Ohr. Das hast du gern getan und dafür möchten wir „Danke“ sagen.“

Als Abschluss des Abends gab es dann noch, wie in den Jahren zuvor auch, das abgelaufene Jahr als Film, den Helfer Carsten Rohse liebevoll erstellt hatte.

Von cz