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Celle Stadt „Celler Jugendhilfe unterliegt einem stetigen Wandel“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Celler Jugendhilfe unterliegt einem stetigen Wandel“
16:04 22.07.2014
Von Oliver Gatz
Der Künstler Ephraim Kogge zeigte Fest in der Windmühlenstraße, - wie man Farbe in seinen Stadtteil bringt. Quelle: Benjamin Westhoff
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NEUENHÄUSEN.

„Jugendhilfe unterliegt einem stetigen Wandel“, sagte Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD), der auf die Ursprünge der Stadtteilarbeit einging. Damals entstand die Idee, die erzieherischen Hilfen differenzierter zu gestalten, weil es ein Defizit an wortortnaher Betreuung von Kindern und Jugendlichen gab. Pilotprojekt war der Treffpunkt am Holzhof mit seinem gruppenpädagogischen Angebot. Er ging 1994 an den Start. Nach vier Jahren wechselte das Stadtteilprojekt in die Windmühlenstraße 52, wo es sich auch heute noch befindet. Träger sind die Stadt Celle und die Stiftung Linerhaus, die unter anderem mit der Kirchengemeinde und der Waldwegschule zusammenarbeiten.

„Sie haben hier im Ortsteil Neuenhäusen Beträchtliches geleistet“, richtete sich Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt (SPD) an die Vertreter der Jugendhilfe und der Stiftung Linerhaus. Das Projekt stärke das Gemeinwesen und fördere die Eigeninitiative und Selbstorganisation von Kindern.

Der Treffpunkt erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Im Schnitt nutzen rund 18 Jugendliche die Angebote. Doch die Zeiten haben sich geändert. Mittlerweile gibt es in den Stadtteilen eine Vielzahl von Freizeit- und Betreuungsangeboten, unter anderem durch die Ganztagsgrundschule. „Ich schätze diese Einrichtung“, betonte Mende. Er machte aber auch deutlich, dass sozialräumliche Jugendarbeit in Zeiten von Facebook und der heutigen Mobilität vor Herausforderungen stehe.