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Celle Stadt Celler Jugendliche haben große Berufsauswahl
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Jugendliche haben große Berufsauswahl
20:56 09.06.2016
Celle Stadt

Manche Schüler wollten eine höhere Laufbahn einschlagen. „Später möchte ich Anwältin werden“, sagte die 16-jährige Sirin Seven, die derzeit noch in der Oberschule Westercelle lernt. Der 17-jährige Achtklässler Sayif Saad mag es lieber praktisch: „Entweder Kfz-Mechatroniker oder Bundeswehr“, formulierte er seine Wünsche.

Auch am Stand der CZ war am Vormittag viel los. „Oha, das ist ja auch voll die krasse Arbeit“, meinte Enes Güngör (16) über die Tätigkeiten eines Volontärs. Falls es mit diesem Beruf nicht klappt, möchte er Mechatroniker werden. Auch Laura Harder (16) interessierte sich für das Journalistenhandwerk. Die Schülerin des Gymnasiums Ernestinum schreibt in der Schule und in ihrer Freizeit gerne eigene Texte und fragte nach einem Praktikum in der CZ-Redaktion.

Obwohl die Messe vor allem kaufmännische Berufe in den Vordergrund rückte, zeigte der Nachwuchs auch Neugier in anderen Feldern. „Nur eine Handvoll Schüler interessierte sich für Verwaltungsberufe. Die meisten fragten bei uns eher nach einer Beschäftigung in der Pflege. Viele haben keine Lust am Schreibtisch zu sitzen“, sagte Juliana Mosig vom AKH.

Gerade bei den Jungs war auch der Stand von Rheinmetall sehr beliebt. „Wir wurden viel über Munition gefragt. Besonders bei den technischen Berufen war das Interesse groß“, sagte Jennifer Wolff, die am Stand des Rüstungskonzern Auskünfte gab.

Viele Schüler lobten, dass an den meisten Ständen Auszubildende vor Ort waren, die ihnen leicht verständlich Informationen gaben. Auch die Vorträge, die auf einer großen Bühne gehalten wurden, waren beliebt. Hier stellten Azubis verschiedener Firmen ihr jeweiliges Unternehmen vor und beantworteten Fragen der Moderatorin. Am Nachmittag ließ das Interesse nach, was wohl auch daran lag, dass die meisten Jugendlichen schon vormittags mit ihrer Schule in der CD-Kaserne waren. Dabei wären noch einige Gummibärchen und Kugelschreiber da gewesen.

Von Alexander Hänjes