Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Celler Jung-Studenten erkunden Feuerwehr-Akademie
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Jung-Studenten erkunden Feuerwehr-Akademie
16:52 26.11.2014
Horst Sebastian von der Feuerwehrakademie zeigt den Jung-Studenten was passiert, wenn man verschiedene Dinge in die Flammen eines Brenners hält. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Die Vorlesung fand in der niedersächsischen Feuerwehrakademie statt. Das Team der Akademie erklärte den Kindern alles rund ums Thema Brandbekämpfung. Diese spezielle Lesung begann mit einer Begrüßung von Herrn Moravec, dem Chef der Akademie. Nun ging es zu Oliver Foss in den theoretischen Übungsraum. Dort wurde mit Hilfe eines Simulators das Vorgehen bei einem Einsatz dargestellt. „Mir hat es besonders Spaß gemacht, dass ich die Rolle des Einsatzleiters übernehmen durfte“, freute sich Tim aus Westercelle.

Anschließend wurde die Gruppe in den Hörsaal geleitet. „Was passiert, wenn ich Wasser in brennendes Fett kippe?“ oder „Wie lösche ich am geschicktesten einen Waldbrand?“, waren nur wenige der Fragen, denen sich die Studenten stellen mussten. Mit verschiedenen Mitteln wurden die Lösungen dann praktisch dargestellt. So kam es, dass aus einem brennenden Holzspan und einer Dose Haarspray eine Stichflamme erzeugt wurde.

Im dritten Teil der Vorlesung wurden die Fahrzeuge und die Ausrüstung näher vorgestellt. Die vielen verschiedenen Werkzeuge an einem Feuerwehrauto kamen bei den Studenten am besten an. Der neun Jahre alte Sebastian freute sich besonders darüber, dass man ein Feuerwehrauto von innen betrachten durfte.

Wenig später war der Spürsinn der Studenten gefragt. Mithilfe eines Wärmesensors mussten sie einen der Feuerwehrmänner suchen. Jeder hatte die Möglichkeit den Wärmesensor einmal zu bedienen. „Zur Grundausstattung der Feuerwehrleute gehören auch die entsprechenden Stiefel und ein Helm“, erläuterten die Dozenten. Die Vorlesung kam bei allen Jung-Studenten gut an und die Kinder waren sehr zufrieden, auch wenn es etwas länger gedauert hat als normalerweise.

Von Max Demming