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Celle Stadt Celler Poetry Slam ist jetzt volljährig
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Poetry Slam ist jetzt volljährig
15:11 20.04.2018
Quelle: Birgit Stephani
Celle

Die Regeln sind einfach: Alle auf der Bühne vorgetragenen Texte müssen von den Teilnehmern selbst geschrieben sein. Die Texte dürfen nicht durch eine Kostümierung oder Requisiten ergänzt werden. Heißt mit Jessys Worten: „Wenn jemand einen Text über Eichhörnchen vorträgt, darf er trotzdem nicht im Eichhörnchen-Kostüm auftreten. Außer er läuft nachweislich immer im Eichhörnchen-Kostüm rum, dann natürlich schon“.

Beim 18. „Angeprangert“ kam niemand als Eichhörnchen verkleidet, das sei vorweg genommen. Kurios wurde es aber trotzdem etwas. Zum Poetry Slam gehört aus guter Tradition eine „Zahlenfee“. Das ist die Person, die dafür zuständig ist, die von der Jury abgegebene Wertung der Beiträge zu dokumentieren, sprich, die Punkte von eins bis zehn auf ein Flipchart zu übertragen. Die Aufgabe fiel diesmal auf Andreas Sprenger. Und der hatte es in sich, brachte das Publikum mehr als zum Lachen und die Moderatorin teilweise zur Verzweiflung. Schnöde Zahlen auf ein Blatt Papier zu schreiben, lag nicht im Naturell des Grafik­designers. Lieber stellte er die Wertungen in künstlerischer Form, abgestimmt auf die Texte dar: Römische Zahlen oder als Ziffernblatt einer Uhr waren da schließlich zu sehen. Die Wertungstafel wurde mehr und mehr zu einem echten Kunstwerk. „Sowas hatten wir noch nie“, lachte Jessy James LaFleur, die spontan entschieden: „Wir versteigern das Blatt zugunsten der Benefiz-Ruder-Aktion“.

Acht Poeten traten an diesem Abend gegeneinander an: Vier aus Celle und vier aus dem gesamten Bundesgebiet, die einen mit langjähriger Erfahrung, die anderen mit ihrem ersten Auftritt vor Publikum. Überzeugt haben sie alle, das Publikum zum Lachen oder zum Nachdenken gebracht. Nach der ersten Runde stand fest: Vincent Schäfer, das lokale Nesthäkchen, Dominik Bartels, der zum dritten Mal in Celle war, aber zum ersten Mal im Finale stand, und Pascal Simon aus Regensburg kämpften um die Krone des Abends, die beim Poetry Slam übrigens ein gefüllter Jutebeutel ist. Letztlich gab es zwei Gewinner: Schäfer und Bartels waren in der Gunst des Publikums gleichauf – aber eigentlich sind beim Poetry Slam doch irgendwie alle Teilnehmer Sieger.

Von Birgit Stephani

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