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Celle Stadt Celler Publikum in Ekstase gesteppt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Publikum in Ekstase gesteppt
17:20 07.02.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Bei den bekannten Melodien aus Celtic Tiger, Lord of the Dance, Feet of Flames gerieten besonders die Riverdance-Fans unter den Zuschauern ins Schwärmen. Erika Helbrig war extra dafür „vom Dorfe in die Stadt“ gekommen. Die Karten hatte ihr Mann ihr geschenkt, "weil ich das so gerne sehe,“ erklärte die rüstige Rentnerin. Ihretwegen hätte "davon" ruhig mehr im Programm sein dürfen, „aber so ist eben für jeden was dabei.“ In spielerisch getanzten Kampf- und Eroberungsszenen mit schwindelerregendem Stakkato-Klickklack schwangen die ultrakurzen Röckchen im Takt – zur Freude der Herren in den Rängen. Dafür bekamen die Damen bei den Oben-Ohne-Kostümen der Tänzer freien Blick auf gestählte Waschbrett-Bauchmuskulatur. Zwischendrin begeisterten die südamerikanische Artistikgruppe

„Pura Vida“ mit staunenswerten Hebefiguren samt „Todestürzen“. Den ersten Teil der Show beendete die Dance Company mit „heißen Mooves“ zum „Latin Medley“.

Zu Beginn des zweiten Teils nach der Pause blieb die Bühne erst einmal Dunkel - für das „Schwarzlicht-Theater“. Die Akteure wussten geschickt die leuchtenden Neonteile einzusetzen – nicht nur für pulsierende Tanz-Choreographien, sondern auch für unterschiedliche Illusionszauber: Hüpfende Strichmännchen, schwebende Lichtschwerter à la Starwars, die Dame ohne Unterleib … . Für das heiße Gangster-Ballett „Al Capone“ ging das Licht wieder an, gefolgt von vier „Baby und Johnny-Paaren“ im Dirty-Dancing-Schmelz. Aus dem Publikum waren da tatsächlich einige glückliche Seufzer zu hören.

Zwischen einem sehr gelungenen „Tribute to Michael Jackson“ und wilden Piratenszenen aus der Karibik fand auch der volle Körpereinsatz von Breakdancer José Antonio Hernandez Esquivel großen Zuspruch. Echter Publikumsliebling aber wurde Igor Tejada mit seinen charmanten Clownerien, mit denen er am Schluss auch die Zuschauer zum Mitmachen animieren konnte.

Von Doris Hennies

Eigentlich, sagt Gundula von Gizycki-Jakob, sei das ja keine große Sache, und schon gar keinen Bericht in der Zeitung wert. „Das sind doch gerade mal 72 Seiten“, winkt sie ab, und hält ein orangefarben gebundenes Büchlein mit dem Titel „Der 100-Zloty-Schein“ hoch. Etliche Jahre hat das Manuskript in der Schublade der Cellerin geschlummert – seit dem vergangenen Jahr erscheinen die Erinnerungen einer Familie an Flucht und Vertreibung aus Pommern beim Selfpublishing-Verlag Books on Demand.

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